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BASF treibt's bunt

12.11.2014

Unter dem farbenfrohen Motto „Jetzt wird’s bunt“ veranstaltete BASF kürzlich seine ­Zubehör­messe in Eugendorf. Auch von den hauseigenen Lackmarken Glasurit und RM 
gab es spannende ­Neuigkeiten zu sehen. 

Zahlreiche Kunden und Partner waren der Einladung der BASF Coatings Services im Salzburger Eugendorf gefolgt und informierten sich an den Messeständen der Lieferanten wie 3M, Rupes, Fes­tool, Sata und Loctite über die neuesten Trends im Zubehörbereich. Die Aussteller zeigten sich großzügig und vergaben für Bestellungen, die auf der Messe getätigt wurden, einen zusätzlichen Rabatt von zehn Prozent. Peter Valenta, Geschäftsführer der BASF Coatings Services GmbH, zeigte sich mit der stabilen Nachfrage nach den hauseigenen Markenprodukten Glasurit und RM sehr zufrieden. „Wir haben den Außendienst für RM neu organisiert und können unsere Kunden jetzt optimal betreuen“, so Valenta. Die unter anderem in der Tuning-Szene beliebten Premiumlacke erfreuen sich nachhaltiger Beliebtheit. Glasurit-Vertriebsleiter Klaus Steinwender freut sich, namhafte Hersteller wie VW und BMW ebenso wie zahlreiche freie Werkstätten zu seinem fixen Kundenkreis zählen zu können. „Auch unsere Beratungsservices zur Effizienzsteigerung werden von den Lackierbetrieben sehr gut angenommen“, so Steinwender. 

Neue Klarlack-Generation

Ein besonders schnell trocknender Klarlack ist die jüngste Produktinnovation aus dem Hause Glasurit. Den BASF-Chemikern ist es gelungen, schnelle Trocknung für ein breites Anwendungsspektrum nutzbar zu machen und die Effifzienz im Lackierprozess damit noch mehr zu steigern. Der „Glasurit 923-610 HS Klarlack schnell trocknend“ kommt ohne Ablüftzeit und Additive aus und ist bereits nach kurzer Ofentrocknung bei 60 °C Objekttemperatur fertig getrocknet. Damit bietet Glasurit einen der schnellsten Reparaturprozesse im Markt. Darüber hinaus verfügt 923-610 auch über ausgezeichnete Trocknungseigenschaften bei 40 °C und Raumtemperatur. Der neue Klarlack ist flexibel einsetzbar und eignet sich sowohl für die Verwendung mit HVLP als auch RP-Lackierpistolen. Der neue Klarlack 923-610 empfiehlt sich für die schnelle Reparatur von kleinen Schäden und Einzelteilen ebenso wie für die Reparatur einer kompletten Fahrzeugseite. 

High-Speed-Reparatur

Auch die Marke R-M wartet mit einem neuen, extrem schnell trocknenden Klarlack auf. Rapid­clear C 2570 heißt das neue Produkt, das mit dem neuen Härter H 2550 und den Verdünnungen R 2100, R 2200 und R 2300 einfache Anwendung und schnelle Trocknung in einem breiten Temperaturbereich bietet. Der Klarlack kommt ohne zusätzliche Additive und Beschleuniger aus und empfiehlt sich für schnelle Kleinstschadenreparaturen, insbesondere für R-M-Blend’Art-Verfahren, die Reparatur von mehreren Teilen sowie für horizontale und vertikale Flächen. Auch Rapidclear C 2570 kann mit einer HVLP- oder einer RP-Spritzpistole mit 1,5 oder zwei Spritzgängen verarbeitet werden. Ohne Ablüftzeit trocknet der Lack bei 60 °C im Handumdrehen und kann direkt nach dem Abkühlen poliert werden.

Automobile Farbtrends

Die Designer des Unternehmensbereichs Coatings der BASF haben ihre automobilen Farbtrends 2014/2015 veröffentlicht. Fazit: Dynamische Effektlacke gewinnen an Bedeutung, mehr Individualität durch Farbe und Effekt ist gefragt. Automobilfarben werden in Zukunft komplexer und individueller. Die Designer sehen einen gesellschaftlichen Wandel, der sich von Luxus zu einem verstärkten Bewusstsein für Qualität und Werte bewegt. Für Autofarben bedeutet dies, dass nicht der Hingucker, sondern der „Wow-Effekt auf den zweiten Blick“ zählt. Die neue BASF-Lack-Kollektion beinhaltet etwa den neuentwickelten XSpark-Effektlack, der feinste Glaspartikel enthält. Diese reflektieren das Licht und bewirken somit ein ausgeprägtes Funkeln. Klassische Farbtöne wie Blau und Silber entwickeln damit ein individuelles Farbverhalten, verstärken optisch die Geometrie der Karosserien und beleben große Flächen. Mark Gutjahr, Leiter Design BASF Europa: „Seit Jahren wird nur zwischen Uni, Perleffekt und Metallic unterschieden – hier ist viel in Bewegung gekommen. Die Potenziale in der Effektpalette sind noch lange nicht ausgeschöpft.“

Autor/in:
Peter Seipel
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