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Beilackierung – ja oder nein

11.06.2014

Die „Notwendigkeit der Beilackierung“ war das Thema einer Informationsveranstaltung, die von den WKW-Fachgruppen Kfz-Technik und Karosseriebautechnik gemeinsam abgehalten wurde.

Arthur Clark, Harald Dögl (Standox), Michael Kotauschek und Daniel Kapeller (Festool), Friedrich Pewny (Standox), Günter Blümel und Werner Fessl (WKW) (v.l.).

Vor einem zahlreich erschienen Publikum, das sich aus Werkstattbetreibern, Lackierern und Sachverständigen zusammensetzte, hielten Michael Kotauschek, Anwendungstechniker bei Festool und Friedrich Pewny, Technischer Trainer bei Standox, zwei interessante Vorträge über die technischen Grundlagen der Beilackierung. In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass die Branche derzeit vor großen Herausforderungen steht. Die enorme Vielfalt der heutigen Autolacke fordert sowohl den Lackierer als auch den Sachverständigen, der von Fall zu Fall entscheiden muss, ob der Kostenaufwand für eine Beilackierung gerechtfertigt ist. Friedrich Pewny zog schließlich das Resümee: „Eine Beilackierung ist in den meisten Reparaturfällen unverzichtbar, da es heute so viele Spezialpigmente gibt, sodass eine hundertprozentige Farbübereinstimmung einfach nicht möglich ist.“

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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