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Beispiele aus der Praxis, 2

25.09.2014
CSR

Der CSR-Pionier: Max Schachinger

 

In der Logistik ist Nachhaltigkeit längst ein Thema – der „ökologische Fußabdruck“ eines Lkw beispielsweise kann bei größeren Ausschreibungen schon einmal entscheidend sein! Doch das Thema CSR umfasst noch viel mehr. Einer der Pioniere auf diesem Sektor in der heimischen Transportbranche ist zweifelsohne das Unternehmen Schachinger. Das Unternehmen beweist seit Jahren auf vielen Ebenen, dass nachhaltige Entwicklung und unternehmerische Verantwortung auch in einem Diesel-dominierten Umfeld möglich ist. Für die Neukonzeptionierung einer 12.000 Quadratmeter großen Logistikhalle wurde man jetzt sogar vom Bundesverband Logistik (BVL) mit dem „Nachhaltigkeitspreis Logistik 2014“ bedacht. Das Projekt habe für den Jury-Vorsitzenden, Christian Plas, geschäftsführender Gesellschafter der „denkstatt“ in Wien, demonstriert, wie eine zentrale Großinvestition sehr konsequent nach Nachhaltigkeitskriterien durchgeführt werden kann und dabei alle unternehmerischen Grundsätze erfüllt: „Sie wendet die neuesten umweltschonenden Techniken an, sorgt für Wohlbefinden der Beschäftigten und beachtet soziale Aspekte und – sie rechnet sich“, so Plas in seiner Laudatio. Die nachhaltigen Eckdaten des im Juli 2013 fertiggestellten Baus: 

  • Passivhaus mit einem Heizwärmebedarf (HWB) von 10,3 kWh/m²;
  • CO2-Optimierung am Bau durch Verwendung von Holz und CO2-armem Beton;
  • Energiebereitstellung durch Grundwasser und PV mit Wärmepumpen;
  • 100 Prozent Grundwassernutzung; 
  • Beleuchtungskonzept nach neuesten technischen Möglichkeiten;
  • Regionale Baustoffe (Holz);
  • Konzentration auf regionale Lieferanten. 

Komplettiert werden die technischen Features durch gestalterische Aspekte, die gemeinsam mit der Belegschaft erarbeitet wurden und die Arbeitsqualität im Lagerbereich und in den Büroräumlichkeiten bestimmen: Die Standards der verwendeten Innenraummaterialien begeisterte die Jury genauso wie die Qualität der Büromöbel. Darüber hinaus wurde die regionale Bio-Kantine, mit Körben mit Bio-Obst und Fairtrade-Kaffee, hervorgehoben, sowie ein weitreichendes Angebot an Gesundheitsmanagement in den Vordergrund gerückt. 
Auch im Bereich der Logistikprozesse haben Optimierungen stattgefunden: „Erwähnt werden müssen die verbesserte Gestaltung der Inbound-Transporte, die Vorbereitung des Hallen-Layouts für ein Multi-User-Konzept und die Stärkung von Kooperationen in den Bereichen Lagerhaltung und Distribution, die zu wesentlichen Umweltverbesserungen führten – insbesondere im CO2-Bereich“, wie Plas abschließend erläutert.

Autor/in:
Redaktion Straßengüterverkehr
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