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Markus Auferbauer, GF willhaben.at

„Der ganze Markt hat sich ins Web verlagert.“

10.06.2015

Markus Auferbauer, GF des willhaben.at Motornetzwerks, im Gespräch mit der KFZ Wirtschaft über die Wichtigkeit eines anständigen Onlineauftritts und was eine gute von einer schlechten Händler-Website unterscheidet.

KFZ Wirtschaft: Herr Auferbauer, vor einem Jahr haben wir schon über die Wichtigkeit des Onlineauftritts von GW-Händlern gesprochen. Rückblickend: Haben jetzt mehr GW-Händler eine bessere Homepage oder hat sich nichts geändert?

Markus Auferbauer: Mehr und mehr Händler setzen statt auf die klassischen Marketing-Methoden auf das Online-Geschäft und dadurch versorgen sich die Betriebe nach und nach mit besseren Eigenauftritten im Netz. Der Prozess geht schleppend und nicht alles, was live steht, ist ein wirkungsvolles digitales Marketing-Instrument.

Was unterscheidet heute eine erfolgreiche GW-Händler-HP von einer weniger erfolgreichen?

Folgende Kriterien sind zu erfüllen:
- Modernes Design (Visitenkarte des Betriebs – radikal zu erfrischen mindestens alle drei Jahre).
- Klarheit – einfache Übersicht über alle Leistungen, Fahrzeugangebot, Erreichbarkeit der Mitarbeiter und Anfahrts-Möglichkeiten.
- Zusatzfunktionen zur Weiterverwertung der Daten
- Permanente Anpassung der Kriterien für Suchmaschinen-Optimierung (hier gibt es wenige Spezialisten neben vielen selbsternannten Experten)
- Vor allem aber eine Mannschaft, die alle Kundenreaktionen rasch und professionell beantwortet und bearbeitet!

Gibt es beispielsweise fünf wichtige Dos und fünf Don’ts, die Sie unseren Lesern verraten können?

Am wichtigsten ist die einfache Handhabung für den Nutzer. High-Style hat sich der Funktion immer unterzuordnen. Da schießen vor allem viele Importeure den Vogel ab. Teuerste Selbstdarstellungs-Seiten sind zum Teil für den Normal-User  nicht verwendbar. Vor allem aus diesem wichtigsten Ziel ergeben sich folgende Dos: Übersichtlichkeit, Intuitive Bedienung,  Einfache Suche für Autos, Mitarbeiter, Services, Bewegung auf der Seite (Die Startseite, die nur einmal pro Jahr eine kleine Änderung im Inhalt zeigt, ist sinnlos). Aktualität (nichts ist schlimmer als das noch online stehende Datum der „zukünftigen“ Aktion, das eigentlich schon vorbei ist / Anlässe brauchen sofortige Handlungen im Netz / Die Fotos von einem Kundenevent z.B. haben dort 12 Stunden nach Ende des Events einsichtig zu sein…)

Warum ist der Onlineauftritt – gerade im GW-Bereich – so wichtig? Würde es noch ohne gehen? 

Der ganze Markt hat sich für die erste Phase (Angebots-Sichtung und Vergleich) total ins Web verlagert. Wer da fehlt, ist selber schuld! Zudem rekrutieren große Plattformen ihre Contents vor allem auch durch den privaten Markt. Wer dauernd etwas zu verkaufen hat (wie eben auch ein Autohändler), tut gut daran, sich im Sinne der Kriterien der Suchmaschinen auch abseits der großen Plattformen das Internet zu nutzen, um in Bezug auf die Besonderheiten des eigenen Betriebs/der eigenen Marke ins Detail gehen zu können.

Wo sehen Sie bei den heimischen Autohändlern die größten Baustellen bei deren Onlineauftritt? 

Den meisten Websites fehlt es an Frische. Diese ergibt sich neben der einfachen und modernen technischen Lösung vor allem durch die gelebte Einstellung, sich aktiv um die Inhalte der eigenen Web-Page laufend zu kümmern.

Wie kann das Motornetzwerk von willhaben.at hier helfen?

Wir können alles – und wenn ich alles sage, meine ich wirklich alles – anbieten, was einen umfassenden Rahmen für erfolgreiches digitales GW-Marketing ausmacht: Top-Medienleistung, Fahrzeug-Verwaltung, Daten-Verteilung und multiple Nutzung, Google-Kampagnen, Händler-Webseiten, Apps, Kundenanfragen-Quellenanalyse (Lead Tracking), Kundenbindungs-Marketing, … Wir liefern längst viel  mehr als nur die größte Reichweite. Zudem beraten wir gerne mit ständig weiter gebildeten Mitarbeitern die Händler zu den Chancen, die man entsprechend dem individuellem Kommunikationsbedarf nutzen könnte und sollte. Letztlich liegt aber die professionelle Nutzung all dieser Tools beim Händler und seinen Mitarbeitern. Auch hier gilt wenig überraschend: Engagement und Hausverstand machen den Unterschied.

Abschließend: Selbst wenn der Großteil der heimischen Händler eine tolle HP hat, wie kann man sich dann – gerade online – noch unterscheiden? Womit kann man dann noch einen Wettbewerbsvorteil generieren?

Kein Betrieb ist wie der andere. Kein Mensch wie der andere. Wer sich ausschließlich von seinem Importeur über einen Kamm scheren lässt, verzichtet auf die Klarstellung des Unterschieds – oder „des gewissen Extras“, wenn Sie so wollen. So viele Möglichkeiten liegen ungenutzt brach. So schnell ändert sich dieses Business im Internet. Wer engagiert laufend etwas tut, wird sich damit alleine schon unterscheiden. Wir helfen jedenfalls gerne dabei.

Autor/in:
Wolfgang Bauer
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