Mit SERMI ist man up to date!

Advertorial
23.06.2022

 
Smederevac-iStock-Getty Images Plus

Der aktuelle Podcast der Bundesinnung Fahrzeugtechnik hat einen besonderen Gast, einen, der hinter den Kulissen der Interessenvertretung die Fäden zieht bzw. die richtigen Enden verschiedener Fäden zusammenbringt. Die Rede ist von Andreas Westermeyer. Er selbst beschreibt seine Funktion so: „Ich versuche die Ideen und Forderungen unserer Funktionäre auf technischer, rechtlicher und kommunikativer Ebene umzusetzen.“ 

Ein Thema beschäftigt Westermeyer seit geraumer Zeit: der Umgang mit Fahrzeugdaten. Im Sinne eines fairen Wettbewerbs müssen auch freie Werkstätten diskriminierungsfreien Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen von Fahrzeugen bekommen. Das schreibt die Typengenehmigungsverordnung seit 2007 vor. Jetzt geht es an die praktische Umsetzung. Genau dafür wurde auf europäischer Ebene eine Lösung gefunden. Sie heißt SERMI, was für „Security-Related Vehicle Repair and Maintenance Information“ steht. „Wir konnten die Kommission überzeugen, dass wir eine zentrale Schnittstelle brauchen. Jede legitimierte Werkstatt kann darüber künftig für jedes Fahrzeug sofort die notwendigen Informationen erhalten – ohne dass sie sich für jede Marke einzeln anmelden muss“, erklärt Westermeyer. 

In der Werkstattpraxis schaut das so aus: Man steckt beispielsweise ein Diagnosegeräte an und sobald man angemeldet ist (über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung), wird an den Fahrzeughersteller eine Meldung geschickt, dass Mitarbeiter X der Firma Y auf die Daten zugreifen will. Der Hersteller kontrolliert das, macht auch eine Abfrage bei Interpol, ob das Fahrzeug nicht gestohlen ist, und stellt dann ggf. alle Infos zur Verfügung – inkl. Software-Updates und Garantieeinträgen samt Service-Buch. 
In Kraft treten wird diese zentrale Stelle – sowohl für freie als auch markengebundene Fachwerkstätten – Anfang August 2023. Das heißt aber auch: „Wenn ein Betrieb bis dahin nicht die entsprechende Authentifizierung hat und sich zeitgerecht anmeldet, dann geht nichts mehr“, warnt Westermeyer. Der Vorteil: „Der gewerbliche Pfusch wird dann keinen Zugriff haben.“ 

Tipp

Die Bundesinnung Fahrzeugtechnik hat unter dem Namen „AutoFunk“ einen neuen Podcast gestartet. Die Themen der Beiträge werden jedes Monat neu aktualisiert.