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„Alle Werkzeuge und Anlagen sind auf dem neuesten Stand, man kann in seinen Overall schlüpfen und loslegen.“ Johann Lokay

Nachfolger gesucht

17.03.2014

Seit 36 Jahren betreibt Johann Lokay eine Kfz-Werkstätte in Wien Ottakring, jetzt sucht er einen Nachfolger, der die verkehrsgünstige Lage im belebten Stadtbezirk zu schätzen weiß.

Mitten in Ottakring, unweit der gleichnamigen Bierbrauerei und der Manner-Süßwarenfabrik, nahm Johann Lokay im Jahr 1978 seine Kfz-Werkstätte in Betrieb. Jetzt, 36 Jahre später, will sich der 62jährige Karosseriebautechniker zur Ruhe setzen und sucht einen Nachfolger. „Ich habe die Werkstatt immer mit einem Gesellen und einem Lehrling geführt, das ist die ideale Besetzung“, sagt Lokay. Seine Kundenkartei umfasst rund 1000 Namen, viele davon Stammkunden, die dem Karosseriespengler über die Jahre die Treue hielten. „Im Kleingewerbe zählt der erste Eindruck – wenn du gut ankommst, gehören sie dir“, rät Lokay seinen potenziellen Nachfolgern.

Voll ausgestattet
Die Werkstätte mit zwei Hebebühnen erstreckt sich auf rund 100 Quadratmetern plus Kellerräumen zur Reifenlagerung, plus Büro und kleiner Garderobe, plus drei Autoabstellplätzen. „Im Sommer kann man den Innenhof mitbenutzen, das ist sehr praktisch“, sagt Lokay. Grundsätzlich nimmt er komplette Reparaturaufträge an, wobei er Pickerlüberprüfungen, Motordiagnose und Lackierarbeiten an Subpartner delegiert. „Ein Benefit meiner Werkstatt ist sicher die innerstädtische Lage mit U-Bahn-Nähe – dafür bekommt man heute nur noch schwer eine Betriebsanlagengenehmigung“, so Lokay.  Die Miete beträgt aktuell knapp 1.500 Euro brutto, die Betriebsanlagengenehmigung wurde erst vor vier Jahren erneuert. „Alle Werkzeuge und Anlagen sind auf dem neuesten Stand“, verspricht Lokay, „man kann in seinen Overall schlüpfen und loslegen.“

Kontakt:
Johann Lokay, Albrechtskreithgasse 11, 1160 Wien
E-Mail: jolokay@aon.at

Autor/in:
Peter Seipel
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