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Reifen Ritz Vredestein

Partner seit Anbeginn

31.03.2014

Reifen Ritz hält seit Einführung der Marke Vredestein die Treue. GF Christoph Leszkovich und Thomas Körpert (Apollo | Vredestein) erklären der KFZ Wirtschaft, wie sie kooperieren und was der Reifenbranche zurzeit unter den Nägeln brennt.

Das Traditionsunternehmen Reifen Ritz, dessen Zentrale in Eisenstadt ist, verfügt insgesamt über neun Filialen und wird mittlerweile in der dritten Generation geführt. Die KFZ Wirtschaft bat Geschäftsführer Christoph Leszkovich und Technikchef Christian Fekete sowie Apollo | Vredestein Österreich-GF Thomas Körpert zum Gespräch. Reifen Ritz kooperiert mit Vredestein bereits seit Anbeginn der Marke. Alle Beteiligten sprechen von einer „gewachsenen Zusammenarbeit mit Handschlagqualität“. „Bei Vredestein passt das Preis-Leistungsverhältnis optimal. Es ist ein Top-Produkt. Auch die Marke Apollo ist mittlerweile etabliert. Unsere Mannschaft identifiziert sich mit den Produkten“, erläutert GF Christoph Leszkovich, der seit 1992 im Unternehmen arbeitet und seit 2008 die Geschäfte führt.

Seit Juni 2013 verfügt der Standort von Reifen Ritz in Eisenstadt über eine SB-Waschanlage von WashTec. GF Leszkovich ist über diese Investition sehr glücklich, zumal die Kundenfrequenz durch die Anlage deutlich erhöhrt werde. Das Winterreifengeschäft sei gut verlaufen, sowohl in puncto Umsatz als auch in Bezug auf den Ertrag: „Wir haben in allen neun Filialen positiv bilanziert und sind über dem Vorjahr gelegen“, sagt Christoph Leszkovich. Im vergangenen Sommer sei es auf Grund der Tatsache, „dass wir bis April Winter gehabt haben“,  nicht so gut gelaufen. Immer mehr Autofahrer würden sodann im Sommer mit den Winterreifen weiterfahren, nicht beachtend, dass Winterreifen im Sommer einen viel größeren Bremsweg hätten. Im Winter sei die Umrüstquote generell gut, im Sommer nicht. „Das Reifenbewusstsein fehlt in Österreich. Wenn der Autofahrer ein Problem mit der Bremse hat, weiß er, dass er in die Fachwerkstätte zu fahren hat, weil Sicherheit das Wichtigste ist. Beim Reifen fehlt diese Gewissheit“, sagt Thomas Körpert, GF von Apollo|Vredestein in Österreich. In puncto RDKS – ab 24. November 2014 müssen alle Neuwagen mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet sein – ist Reifen Ritz bereits fit: „Wir haben in Hardware investiert und unsere Verkäufer und Monteure geschult“, sagt Christian Fekete. Wesentlich sei, die Arbeitsschritte bestens zu organisieren und zu optimieren. Ganzjahresreifen betrachtet Fekete als das geringere Risiko. Das Problem sei eher, dass die Autofahrer mit den Winterreifen durchfahren. Thomas Körpert ist davon überzeugt, dass der Fachhandel von RDKS profitieren werde: „Das Autohaus wird’s nicht so günstig machen.“ Der Mehraufwand des Reifenwechsels  – rund zweieinhalb Mal so lang wie früher – müsse in jedem Fall an den Endverbraucher weitergegeben werden. „Man muss das dem Kunden gegenüber gut argumentieren“, sagt GF Leszkovich. „Bei uns kann der Kunde beim Montieren zuschauen. Da ist alles transparent.“

Die Marke Vredestein hat ihren Marktanteil in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Bei Reifen Ritz hat es sogar noch ein überproportionales Wachstum gegeben. Thomas Körpert betont im Gespräch mit der KFZ Wirtschaft, dass die Zusammenarbeit mit Reifen Ritz eine hervorragende sei: „Bereits die Planungsphase ist optimal. Der Handel hat das Ohr am Kunden. An der Front wissen die genau, worauf’s ankommt“, so Körpert.

Autor/in:
Wolfgang Bauer
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