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Neuer Caddy: Der Kleine mit der großen Klappe

22.12.2020

Der VW Caddy ist einer der ­beliebtesten ­Lademeister ­unter den ­kleinen Nutzfahrzeugen. Nun geht der kompakte Alleskönner in die fünfte ­Generation und Volkswagen präsentiert den Caddy-Fans ein zu 100 % neues ­Auto, das nicht nur optisch mehr Lifestyle bringt. 

Zunächst das Wichtigste: Der neue Caddy bleibt seinen Praktiker-Assets zu 100 % treu und macht in Sachen Praktikabilität, Platzangebot und Nutzlast keinerlei Kompromisse. ­Ansons­ten ist allerdings kein Stein auf dem anderen geblieben in der neuen und nunmehr bereits fünften Generation des Kompakt-Lademeisters aus Wolfsburg. Schon optisch macht der Caddy, mit den schmalen Scheinwerfern, markanten ­Sicken im Blechkleid und Lufteinlässen an der Front im Stil des VW ID.3, einen richtig flotten Eindruck. Dabei handelt es sich aber um alles andere als ein leichtes Facelift: Vor allem wird die Neuauflage sauberer, sicherer und komfortabler als bisher sein. Der Schlüssel zum Erfolg heißt MQB. Die neue Caddy-Generation bedient sich aus dem „modularen Querbaukasten“ von Volks­wagen, der unter anderem auch die technische Basis des Golf 8 bildet. Von dem stammt zum Beispiel die neue Vorderachse. Hinten setzt der Caddy nach wie vor auf eine Starrachse, die aber in Kombination mit einem Panhardstab und Schrauben- statt Blattfedern deutlich mehr Komfort verspricht als bisher. Eingelöst wird dieses Versprechen schon auf den ersten Test­kilo­metern, und dank der neuen Fahrzeugarchitektur bietet der Caddy nicht nur als Kleintransporter oder Hochdachkombi deutlich mehr Komfort, auch in der Version als Kastenwagen wird der Caddy damit durchaus langstreckentauglich. 

Extras serienmäßig

Innen überzeugt die fünfte Generation des Allrounders mit neuen Hightech-Lösungen und deutlich mehr nutzbarem Platz. Der Caddy Cargo bietet einen 3,1 m³ großen Laderaum (nach SAE V6-Norm); im Caddy Cargo Maxi ist es ein Volumen von 3,7 m³. Eine komplett neu konstruierte Hinterachse perfektioniert dabei den Raum. Wie und weshalb, das wird am Beispiel des Caddy Cargo deutlich: Hier kann jetzt eine Europalette quer in das Heck eingeladen werden. Denn 1.230 mm beträgt ab sofort neu die maximale Breite zwischen den Radkästen. Der neue Caddy Cargo Maxi nimmt dank der auf jetzt über 840 mm verbreiterten Schiebetüren nun zudem eine zweite Europalette auf (Breite im Vorgänger: 701 mm) – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Die maximale Laderaumlänge bis zur Trennwand beträgt 1.797 mm (Cargo) respektive 2.150 mm (Cargo Maxi). Die Pkw- und Kombi-­Versionen werden serienmäßig mit fünf Sitzplätzen angeboten.

Vernetzt und State-of-the-art

Neu entwickelt wurde die Architektur der Anzeigen- und Bedienelemente: Die erste Schnittstelle zum Fahrer und Beifahrer bilden dabei entweder analoge Instrumente mit einer digitalen Multifunktionsanzeige oder – optional bzw. in der Version „Style“ serienmäßig – das neue „Digital Cockpit“ (volldigitale Instrumente), das man bereits aus dem Golf 8 kennt. Speziell für Flotten-Manager gibt’s mit dem Konnektivität-Dienst „We Connect Fleet“ außerdem praktische Tools wie die GPS-Ortung der Fahrzeuge oder ein digitales Fahrtenbuch. ­Motorseits (alle Motoren entsprechen bereits den Euro-6-Abgasstandards 2021) stehen ein 1.5 TSI mit 84 kW / 114 PS und drei Diesel (2.0 TDI mit 55 kW / 75 PS, 75 kW / 102 PS und 90 kW / 122 PS) sowie ein 1.5 TGI-Erdgasaggregat mit 96 kW / 131 PS zur Wahl. DSG-Automatik ist optional beim TSI-Benziner (84 kW / 114 PS) und beim TDI (90 kW / 122 PS) erhältlich. Auf Wunsch gibt es für Letzteren den 4MOTION-Allradantrieb, exklusiv in Verbindung mit Schaltgetriebe. Mitte 2022 soll die TGI-Erdgasvariante folgen. Der Caddy-Kastenwagen startet mit dem ab November bestellbaren Caddy Cargo Entry mit 55 kW / 75 PS TDI ab 15.400,– Euro netto bzw. ab 18.480,– Euro brutto. Der aktuelle Einstieg in die Welt der Caddy-Pkw-Modelle, der Caddy Kombi mit 75 kW / 102 PS TDI, liegt bei 21.029,51 Euro netto bzw. 25.516,– Euro brutto.

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