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Muskulös: Der Navara lässt keine Zweifel, wo seine Stärken liegen.

Nissan Navara: Das Original

22.12.2020

Zwar soll der Nissan Navara nächstes Jahr aufgefrischt werden, doch auch die aktuelle Version ist alles andere als eingerostet – und zwar auf den verschiedensten Ebenen.

So fährt der Navara mitunter multimedial schwere Geschütze auf: Der hochauflösende, acht Zoll große Touchscreen deckt sämtliche Funktionen, wie beispielsweise das Navigationssystem, ab. Mit der NissanConnect-Services-App lassen sich gewisse Fahrzeugfunktionen auch aus der Ferne bedienen, und mittels Apple CarPlay respektive Android Auto ist das Smartphone in Nullkommanix ins Infotainment integriert. Außerdem erleichtern moderne Assis­tenzsysteme das Fahren – sogar mit Anhänger: Die intelligente Anhängerstabilisierung verhindert ein Aufschaukeln des Gespanns. Dazu generieren verschiedene Kameras am Auto eine 360-Grad-Rundumsicht, und eine Berganfahr- und -abfahrhilfe greift dem Fahrer im steileren Terrain unter die Arme.
Doch nicht nur das Infotainment und die Assis­tenzsysteme machen den Nissan Navara zu einem vielschichtigen Pick-up, der mit einer Zuladung von rund 1,1 Tonnen einerseits den Lastesel gibt, anderseits auch als gemütlicher Pkw fungiert. Besonders die Fünflenker-Hinterachse sorgt für SUV-ähnlichen Komfort – und das, ohne bei der Dynamik Abstriche machen zu müssen. Auch die im Zuge des letzten Updates überarbeitete Vorderradaufhängung soll mehr Lenk-Komfort bringen. So zumindest die Theorie. In der Praxis lenkt sich der Navara zwar doch etwas rustikaler, unterm Strich ist der Pick-up aus Fernost aber simpel zu hand-
haben.

Preiswertes Original

Übrigens: Wer zu einer X-Klasse oder einem Alaskan greift, der bekommt ebenfalls Nissan-Technik unterm Blech. Die Plattform des Navara nutzen nämlich auch Mercedes und Renault für ihre Pick-ups. Wieso trotzdem zum Original greifen? Vor allem, weil der Nissan Navara das preiswerteste Angebot ist. Mit einer Fahrzeuggarantie für fünf Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer fährt er dem Mitbewerb auch in dieser Hinsicht davon — und zwar unabhängig davon, ob die 163 PS oder 190 PS des sparsamen 2,3-Liter-Turbodiesels für Vortrieb sorgen 
und die maximale Nutzlast von 1,1 Tonnen ausgereizt ist.

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