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Neue Varianten

Sparen ohne Verzicht

11.11.2016

Eine neue Ford-Motorengeneration mit weniger Hubraum soll Transit und Transit Custom zu mehr Effizienz und reduzierten Kraftstoffverbräuchen verhelfen.

NEUE GENERATION Trotz weniger Hubraum („Downsizing“) bieten die EcoBlue-Motoren viele Vorteile.
SPARSAMER: Die neuen Triebwerke für Transit und Transit Custom ­reduzieren den Verbrauch und senken die Emissionen.

 Bei Ford geht das „Downsizing“ der Turbodieselmotoren nicht mit Verzicht einher: Die neuen Zweiliter-Vierzylinder decken ein Leis­tungsspektrum von 105 bis 170 PS ab und kom­binieren geringeren Spritkonsum mit einem Plus beim Drehmoment. Durch die AdBlue-­Abgasnachbehandlung erfüllen die „EcoBlue“-Aggregate auch die Emissionsnorm Euro6. Der großzügig dimensionierte AdBlue-Tank fasst 21 Liter, das soll laut Hersteller für rund 10.000 Kilometer reichen.

FAHREINDRÜCKE

Erste kurze Testfahrten im Münchner Umland vermittelten durchwegs positive Eindrücke. Die Triebwerke gehen recht spritzig zur Sache und bleiben akustisch angenehm zurückhaltend. In nackten Zahlen verspricht Ford einen „20 Prozent kraftvolleren Antritt bei 1.250 Touren“. Für geringere Betriebs- und Einsatzkosten wurden die variablen Inspektionsintervalle auf bis zu zwei Jahre oder 60.000 Kilometer erweitert. Für noch mehr Fahrkomfort an langen Arbeitstagen wird ab Dezember 2016 ein Sechsgang-Select­Shift-Automatikgetriebe nachgereicht, dieses kann für alle Transit-Modelle mit Frontantrieb sowie für den Transit Custom bestellt werden.

ASSISTENTEN-TEAM

Zeitgleich mit der Einführung der neuen ­Motorengeneration erweitert Ford auch das ­Angebot an Assistenzfunktionen für die beiden Transporter-Baureihen: So sind jetzt auch unter anderem die aus den Pkw-Baureihen bekannten Systeme Pre-Collision-Assist, Adaptiv-Tempomat, Verkehrszeichen-Erkennung und Seitenwind-Assistent verfügbar.

GUT UNTERWEGS

Stolz ist man bei Ford auch über die Erfolge an der Verkaufsfront. Dank der hohen Kunden­akzeptanz der vier Transit-Familienmitglieder (Transit, Custom, Connect und Courier) konnte sich der Konzern mit insgesamt 280.000 verkauften Einheiten zum ersten Mal seit 19 (!) Jahren wieder die Nutzfahrzeug-Marktführerschaft in Europa sichern. Ein Mitgrund dafür ist sicherlich auch das sehr üppige Modellangebot mit ­zahlreichen Karosserie-Versionen, Dachhöhen, ­Radständen und Zuladungsoptionen. Darüber ­hinaus kann der Transit je nach Ausführung mit Front-, Heck- oder Allradantrieb bestellt werden.

Autor/in:
Andreas W. Dick
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