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Welcher Antrieb passt zum Mobilitätsbedarf Ihres Unternehmens?

22.12.2020

Vollelektrisch, Plug-in Hybrid oder doch lieber CNG? Das Angebot an alternativen Antrieben ist vielfältig wie nie. Vielfältig sind aber auch die Anforderungen von Unternehmen am ihren Fuhrpark. Hier ein kurzer Überblick. 

Wer ein neues Auto anschafft, hat die Qual der Wahl.

Vollelektrische Fahrzeuge

Elektro-Nutzfahrzeuge eignen sich für Gewerke, die überwiegend im städtischen Bereich agieren und nicht (viel) mehr als 100 Kilometer pro Tag absolvieren – wie beispielsweise Installateure oder – natürlich – Elektriker. Die Kompatibilität des Unternehmens mit Elektromobilität hängt auch mit der Ladeinfrastruktur in der Umgebung zusammen. E-Nutzfahrzeuge werden von vielen Herstellern angeboten: PSA möchte bis Ende des Jahres 2021 die gesamte Palette elektrifizieren, Nissan bietet schon seit Jahren den e-NV200 und Renault den Kangoo Z.E. sowie den Master Z.E. an. Bei VW übernimmt die Firma ABT den Umbau von Verbrenner auf Elektro.

Plug-in-Hybride

Sie sind oftmals im nahen Umfeld unterwegs, aber eben nicht ausschließlich? Dann kommt der Plug-in-Hybrid infrage! Pendelt zum Beispiel eine Baufirma mehrere Monate zwischen zwei naheliegenden Bezirken oder Gemeinden, so lassen sich die Strecken in dieser Zeit lokal emissionsfrei absolvieren. Und wenn ein Auftrag aus einem anderen Bundesland eingeht? Kein Problem! Zwar verbrauchen Plug-in-­Hybride wie der Ford Transit Custom PHEV dann mehr Benzin, weil sie mehr Gewicht ­mitschleppen, dafür hat man aber die sechs Monate davor kein einziges Mal nachtanken müssen – sondern nur nachladen. Einzig die Auswahl an Modellen ist (noch) sehr eingeschränkt: Ford ist mit dem Transit Custom PHEV ziemlich allein auf weiter Flur.

CNG-Fahrzeuge 

Fahrzeuge, die von Erd- respektive Biogas angetrieben werden, haben die Reichweite betreffend keinen nennenswerten Nachteil gegenüber Benzinern oder Diesel. Das Tankstellennetz ist gut ausgebaut und der Tankvorgang selbst dauert kaum länger als bei konventionellen Antrieben. Vorsicht aber bei Fahrten ins Ausland: Nicht überall ist die Infrastruktur so solide ausgebaut wie in Österreich. Abhilfe liefert da immerhin der oftmals verbaute Benzin-Nottank. Außerdem sollte man sich im Vor­hinein erkundigen, wie die ­Tankstellensituation in der eigenen Umgebung ist. Neben dem VW Caddy TGI wartet vor allem Fiat Professional mit einem breit gefächerten Angebot an CNG-Fahrzeugen auf.

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