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Fahrer sollten sich stets erkundigen, welche Lademöglichkeiten es am Zielort gibt.

5 Tipps für den Urlaub mit dem E-Auto

10.08.2021

Im Alltag werden E-Autos meist für kurze Fahrstrecken verwendet. Umso weniger sind die Nutzer den Umgang mit ihren Fahrzeugen auf der Langstrecke gewöhnt. Genau das ist aber gefragt, wenn es mit dem E-Auto in den Sommerurlaub geht. Ein Experte erklärt, worauf es ankommt. 

Die aktuelle EV Driver Survey zeigt: Nur 16 Prozent der E-Autobesitzer fahren pro Woche mehr als 500 km – Langstrecken sind also im Alltag eher die Ausnahme. In der Urlaubszeit legen viele Fahrer zum ersten Mal weite Strecken mit ihrem E-Auto zurück. Bedenken bezüglich Ladeinfrastruktur und Reichweite sind keine Seltenheit. Doch mittlerweile sind Lademöglichkeiten beinahe überall vorhanden – wie jede Reise benötigt auch der Trip mit dem E-Auto ausreichende Planung. Klaus Schmidt-Dannert, Regional Manager DACH bei NewMotion, gibt fünf Tipps, wie E-Autobesitzern eine reibungslose Fahrt in den Sommerurlaub gelingt:

1. Routenplanung: Wo kann ich aufladen?

Das europäische Ladenetzwerk wird immer dichter – alleine in unserem NewMotion Roaming-Netz sind mittlerweile über 243.000 öffentlich zugängliche Ladestationen in 35 Ländern verfügbar. Dennoch gilt: Eine Reise mit dem E-Auto sollte gründlicher vorbereitet werden als eine Langstrecken-Fahrt mit dem Verbrenner. Um nicht von weißen Flecken auf der Karte überrascht zu werden, sollten E-Autofahrer im Voraus überprüfen, wo Ladestopps möglich sind. Dazu eignen sich Tools wie die Shell Recharge App, in der E-Autofahrer verfügbare Ladepunkte sowie Preise einsehen können.

2. Ist meine Ladekarte kompatibel?

Unsere EV Driver Survey zeigt: Auch wenn die meisten E-Autofahrer mit einer Ladekarte auskommen, besitzen 59 Prozent von ihnen für den Fall der Fälle zwei oder mehr Ladekarten. Vor einer Fahrt ins Ausland sollten Fahrer darauf achten, dass ihre Karten Zugang zum Ladenetzwerk in anderen Ländern bieten. Geeignet sind vor allem Anbieter von Roaming-Netzen – dadurch haben E-Autobesitzer mit einer Karte Zugang zu den Ladepunkten verschiedener Betreiber.

3. Fahrstil anpassen schont die Reichweite

Beinahe die Hälfte aller Fahrer gibt in unserer EV Driver Survey an, seit dem Umstieg auf ein Elektroauto sanfter zu fahren. Das schont die Batterie und verbessert die Effizienz. Als Faustregel gilt trotzdem: bei einem Akkustand von 10 – 20 Prozent sollten Fahrer nachladen.

4. Schnelladen für kurze Wartezeiten

13 Prozent aller Befragten geben in der EV Driver Survey an, nie Schnellladepunkte zu nutzen. Bei Strecken über 500 km lässt sich ein Zwischenladen kaum vermeiden. Deshalb sollten E-Autofahrer vor allem darauf achten, welche Rastplätze Schnellladepunkte bieten. Mit einem der über 20.000 Schnelladepunkte in Europa kann die Wartezeit möglichst kurz gehalten werden. Informieren Sie sich unbedingt vorab, welche maximalen Ladegeschwindigkeiten für AC (Normal-Laden) und DC (Schnellladen) Ihr Fahrzeug unterstützt. 

5. Laden Sie am Zielort über Nacht und denken Sie an Ihr Ladekabel

Fahrer sollten sich stets erkundigen, welche Lademöglichkeiten es am Zielort gibt. Bietet das Hotel einen Stellplatz, an dem das Fahrzeug über Nacht geladen werden kann? Wenn nicht, wie weit ist der nächste öffentliche Ladepunkt entfernt? E-Autofahrer sollten unbedingt darauf achten, ihr Fahrzeug über Nacht zu laden, damit am nächsten Tag die volle Reichweite zur Verfügung steht. Denken Sie daran, Ihr eigenes Type 2 AC-Ladekabel mitzunehmen, da die meisten öffentlichen AC-Ladepunkte kein festes Ladekabel  haben.

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