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ARBÖ: Konsumenten nicht verunsichern

03.10.2018

Der Automobilklub ARBÖ erwartet sich auch von den österreichischen Importeuren ein klares Statement hinsichtlich Hardware-Umrüstung.

Nach dem deutschen Dieselgipfel, bei dem Hardware-Umrüstungen bei älteren Dieselfahrzeugen und Verschrottungsprämien zumindest in Aussicht gestellt wurden, fordert der ARBÖ nun auch für österreichische Besitzer von Dieselfahrzeugen klare Regelungen: „Die Verunsicherung bei den Konsumenten ist extrem groß. Das erkennen wir an den zahlreichen Anrufen. Wir fordern daher, dass sich nun auch die österreichischen Automobil- Importeure klar deklarieren, ob und wenn ja welche Maßnahmen in Österreich angedacht sind“, hofft Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär auf schnelle Informationen.

Sollte eine Hardware-Umrüstung notwendig sein, um den beim Kauf versprochenen Betriebszustand zu erreichen, so dürfe dies keinesfalls auf Kosten der Fahrzeughalter umgesetzt werden, wie Kumnig weiter ausführt: „Eine möglicherweise notwenige Hardware-Umrüstung müssen die Verursacher, also die Autohersteller, bezahlen.“ Zusätzlich fordert der ARBÖ aber ohnedies eine neuerliche Verschrottungsprämie für alte Dieselfahrzeuge, damit diese möglichst schnell von der Straße verschwinden und neue, saubere und umweltfreundliche Fahrzeuge unterwegs sind. „Das wichtigste aber ist, dass endlich diese Verunsicherungspolitik aufhört und Besitzer von alten Dieselfahrzeuge nicht weiter denunziert werden“, so Kumnig abschließend.

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