Direkt zum Inhalt

ARBÖ: Sommerreifentest 2020

04.03.2020

Ein Trio kann überzeugen, drei Pneus fallen durch. Eine durchwachsene Bilanz.

Die großen Namen der Reifenbranche sind nicht nur bekannt, sondern liefern als Premiumhersteller auch dementsprechende Qualität. Doch daneben gibt es auch eine Reihe nicht so bekannter Marken, oftmals sogenannte „Zweitmarken“ von den großen, bekannten Namen. Der ARBÖ hat gemeinsam mit seinen deutschen Partnerklubs ACE und GTÜ genau diese Reifen beim heurigen Sommerreifentest auf einen Audi Q2 montiert und auf dem Bridgestone-Gelände in Italien auf den Prüfstand genommen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass alle getesteten Reifen auf trockener Fahrbahn ganz gut funktionieren. Alle in diesem Jahr getesteten Gummis überzeugen, die Unterschiede zwischen den einzelnen Marken sind äußerst gering. Es sind nur feine Nuancen, die den Sieger der Kategorie „Sicherheit trocken“ von den anderen unterscheidet.

Die Spitzengruppe  besteht aus Maxxis Premitra HP5, Sava Intensa UHP2, Hankook Ventus Prime 3, Fulda SportControl 2 und Kleber Dynaxer HP4. Sie alle bieten ein gutes Lenkverhalten, untersteuern kaum und überzeugen auch in den technisch anspruchsvollen Streckenabschnitten durch guten Grip. Apollo Aspire XP, Firestone Roadhawk, Toyo Proxes Sport und Avon ZV7 liegen dahinter, doch auch diese Reifen haben noch eine durchaus zufriedenstellende Kurvenfestigkeit und bieten im Grenzbereich ausreichende Reserven.

Im Alltag auf trockener Straße sind daher alle Reifen absolut konkurrenzfähig. Anders die Situation im Kapitel „Sicherheit nass“. Dort offenbaren sich beim Hankook, Avon 
und Firestone echte Schwächen, insbesondere der Grip in der Kategorie „Kreisbahn nass“ lässt zu wünschen übrig. Besser machen es da schon der Kleber und Apollo, die mit 45 
beziehungsweise 51 Gesamtpunkten im Mittelfeld landen. Erfreulicherweise gibt es aber auch Reifen, die die Aufgaben auf nasser Fahrbahn sehr gut meistern. Am besten kommen der Fulda und der Maxxis mit dem nassen Untergrund zu Recht. Aber auch dem Sava und dem Toyo, beide erreichen 56 Punkte, liegen derartige Straßenverhältnisse.

Insgesamt zeigt der Test, dass der Maxxis mit 136 Gesamtpunkten ein würdiger Testsieger ist, mit dem man auf allen Straßenverhältnissen gut und sicher unterwegs ist. Aber auch der 
Fulda und Sava erreichen ein „empfehlenswert“. Das Fazit aller anderen Kandidaten fällt eher bescheiden bis negativ aus. Insbesondere auf nasser Fahrbahn – ein in Österreich 
doch häufiger Straßenzustand - offenbaren die Reifen ihre Schwächen. 

Mehr Details zum ARBÖ Sommereifentest

Werbung

Weiterführende Themen

Der ARBÖ Sommerreifentest 2019
Aktuelles
28.03.2019

Am 15. April endet in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Für den ARBÖ Grund genug, vorab die neusten Sommerreifen genau unter die Lupe zu nehmen.

Alfred Wurmbrand (Würth), Gerald Kumnig (ARBÖ), Wolfgang Rieder (Würth) (v.l.).
Aktuelles
04.05.2017

Da sich Würth als Exklusiv-Lieferant von Energizer Starterbatterien für ARBÖ Prüfzentren seit vier Jahren bewährt, wurde die Partnerschaft nun vertraglich verlängert.

Aktuelles
30.03.2017

In einer Reduzierung der MöSt auf Benzin sieht der ARBÖ einen Schritt in die richtige Richtung.

Aktuelles
30.03.2017

In einer Reduzierung der MöSt auf Benzin, sieht der ARBÖ einen Schritt in die richtige Richtung.

Aktuelles
23.03.2017

SUV-Premiumreifen setzen sich durch: Zwei Sieger und drei Flops im Test-Portfolio.

Werbung