Direkt zum Inhalt
Bei Zubehör und Ausrüstung vertraut GWZ-Gechäftsführer Marcell Klemmer (r.) auf Kastner und dessen Kundenbetreuer Hannes Annewanter.

Autohaus 4.0 in Tirol eröffnet

14.07.2021

Das  Gebrauchtwagenzentrum Tirol hat in Vomp eröffnet. ­Kastner Autobedarf ­begleitet das freie Mehrmarken-Autohaus von der ersten Stunde an. 

Ein Schmuckstück ist es geworden, das neue Gebrauchtwagenzentrum Tirol (GWZ) am Standort Vomp nahe der Autobahnabfahrt Schwaz in Tirol. Im November 2020 eröffnet, bildet der gepflegte Schauraum das Herzstück des insgesamt 5.000 m² großen freien Mehrmarken-Autohauses. Interessierte Kunden können beinahe rund um die Uhr vorbeikommen: Der Schauraum ist täglich, auch sonntags, bis 22 Uhr geöffnet. 

Das Gebrauchtwagenzentrum Tirol verfügt zudem über eine Kfz-Meister­werkstätte mit eigener Spenglerei und Lackiererei, eine Premium-Fahrzeugaufbereitung (Wasserdampf und Trockeneis kommen zum Einsatz), ein Reifenlager und eine hausinterne Kfz-Zulassungsstelle für alle Tiroler Bezirke. Für Geschäftsführer Marcell Klemmer hat sich mit dem Neubau und Umsiedelung des bereits seit 2011 bestehenden Betriebs ein Traum erfüllt. 

„Unser neuer Schauraum zählt nun zu den größten Gebrauchtwagen-Schauräumen in Österreich“, zeigt sich Marcell Klemmer stolz. Bis zu 150 Autos haben hier Platz. Weiterhin liegt der Fokus auf dem Verkauf von Gebrauchtwagen der Mittel- und Oberklasse, aber mit modernen Ansätzen, sprich digitaler Note. „Der Gebrauchtwagenverkauf hat bei uns nichts mit dem zu tun, was man sich landläufig darunter vorstellt. Wir sind komplett transparent und möchten uns von dem leider teilweise auch negativen Image, das der österreichische Gebrauchtwagenhandel über die Jahre aufgebaut hat, konsequent abheben“, betont Klemmer.

Im Gebrauchtwagenzentrum Tirol erleben hochwertige Gebrauchtwägen eine „zweite Blüte“. „Die Fahrzeuge, die wir verkaufen, sind maximal bis zu vier Jahre alt und erhalten eine Generalüberholung, etwa mit neuen Felgen und neuen Reifen. Bremsen und Verschleißteile werden erneuert. Wir sind diesbezüglich unser bester Werkstätten-Kunde.“

Interessierte Käufer kommen über Plattformen wie gebrauchtwagen.at, Car4You, AutoScout24 oder willhaben.at. „Ergänzend haben wir auf unserer Website einen eigenen Automobil-Online-Shop implementiert. Bei uns kann man wie bei Amazon ein Auto bestellen und kaufen. Der Kunde kann online sein Auto eintauschen, eine Versicherung und Finanzierung wählen. Damit sind wir die Ersten in ganz Europa.“ Marcell Klemmer ist überzeugt, dass schon in wenigen Jahren alle Autohäuser über einen Online-Verkauf verfügen werden. „Das Autohaus 4.0 haben wir aber bereits als einer der Ersten realisiert.“ 

Für viele sei die Online-Hürde noch groß, für Händler wie für Kunden insbesondere im Neuwagenkauf. Dennoch sei schon heute die Realität, dass Anbahnungen für Autoverkäufe über Telefon, E-Mail oder online stattfinden. „Wir haben beispielsweise in eine hochmoderne 360°-Foto-Drehplatte für die Online-­Präsentation unserer Fahrzeuge investiert. Davon gibt es 42 Stück auf der ganzen Welt. Der Kunde kann bequem von zuhause das Fahrzeug online von allen Seiten besichtigen.“ Mit der Kombination aus innovativer Fahrzeugpräsentation, Online-Shop und Express-Auslieferung (der Kunde bekommt das Fahrzeug auf Wunsch vor die Haustüre zugestellt) ist das Gebrauchtwagenzentrum Tirol gut aufgestellt. 

Moderne Werkstatt

„Wir denken, dass diese Art des Gebrauchtwagenhandels die Zukunft sein wird.“ Die Voraussetzungen dafür sind am neuen Standort in Vomp nicht nur digital, sondern auch baulich und technisch gegeben. 5,5 Mio. Euro flossen in den Neubau. Einerseits gibt es den großzügigen Schauraum. Andererseits wird in der mehr als 600 m² großen Meisterwerkstätte für Fahrzeuge aller Marken Rundumservice geboten. „Das ist möglich dank unserer modernsten Werkstattausrüstung und Technik.“ Fünf für Großfahrzeuge bis 4,5 t ausgelegte hydraulische Hebebühnen stehen bereit. Ein 3D-Achsmessgerät ermöglicht eine Überprüfung der Achsaufhängung und Spureinstellung. Als eines der ersten markenfreien Autohäuser in Österreich können im GZW Tirol ­Assistenzsysteme wie Abstandsregeltempomat (ACC) oder Spurhalte- und Spurwechsel-Assistent überprüft und kalibriert werden. 

Ebenfalls zu den Pionieren in Österreich zählt der Montage-Roboter, der bis zu 36 Zoll große ­Räder ­autonom und fehlerfrei montiert. Modernste Diagno­segeräte sind ebenso Standard wie eine Schnelldiagnose-Prüfstraße für die §57a-Pickerl-Überprüfung bei Kfz, Transporter und Wohnmobil inklusive Allradprüfstand und 3D-Rüttelplatte. Als starken Partner für die Werkstatt-Ausrüstung und -Technik vertraut man im Gebrauchtwagenzentrum Tirol auf die Firma Kastner Autobedarf. „Alles, was Zubehör anlangt, Ersatzteile, Gebrauchsmaterial, Verschleißteile, Bremsen, Fahrwerksteile, Federn, Stoßdämpfer usw. beziehen wir beinahe hundertprozentig von Kastner“, sagt Marcell Klemmer. Kastner-Kundenbetreuer Hannes Annewanter ergänzt: „Auch das komplette Servicematerial, Wischerblätter, Auspuff, Öl, Filter liefern wir an unsere Werkstätten-Kunden.“ 

Haus- und Hoflieferant Kastner

Kastner war auch in den Neubau des Gebraucht­wagenzentrums Tirol involviert. „Wir haben die komplette Werkstatteinrichtung geliefert und montiert, angefangen von der Lackierkabine über Hebebühnen, die Ausrüstung für die Pickerl-­Diagnosestraße, Druckluftanlage, Klimaanlagen, Fahrzeugdiagnose, Reifen wuchten und montieren – also alles, womit eine moderne Kfz-Werkstatt ausgestattet sein muss“, so Annewanter. Mit der Ausstattung sei es aber nicht getan. „Das, was uns bei Kastner auszeichnet, sind die Kundennachbetreuung und der Kundendienst.“ Mit über 40 Monteuren in ganz Österreich sei man jederzeit einsatzbereit, um beim Kunden draußen Services für die Anlagen, Wartung und Reparaturen vornehmen zu können. 

Auf das Neubauprojekt Gebrauchtwagenzentrum Tirol ist man bei Kastner ebenso stolz wie der Kunde selbst. „Immerhin begleiten wir das Unternehmen von der ersten Stunde an und sind sozusagen der Haus- und Hoflieferant.“ GWZ-Chef Marcell Klemmer sieht in der Zusammenarbeit mit Kastner einen weiteren großen Vorteil: „Vertragshändler müssen für die Importeure Lagermöglichkeiten bereitstellen von der Bremsscheibe bis zum Filter und bis zu einem gewissen Grad Ersatzteil-Ziele erfüllen. Außer Öle und Flüssigkeiten lagern wir keine Ersatzteile. Das ist machbar, weil wir viermal am Tag beliefert werden. Das erleichtert unsere Abläufe enorm.“ 

Autor/in:
Barbara Egger
Werbung

Weiterführende Themen

Aktuelles
07.12.2021

Ein Wiener Startup hat eine Methode entwickelt, mit der man neue Automodelle bereits im Showroom eines Autohauses Probe fahren kann.

Aktuelles
07.12.2021

Bosch entwickelt in seinem Wiener Engineering Center Lösungen für die vernetzte Mobilität und das autonome Fahren. Bis Ende 2022 soll die Belegschaft auf über 1.000 Beschäftigte wachsen.

Aktuelles
06.12.2021

In unserem Tagebuch des Wandels verfolgen wir am Puls der Zeit, wohin sich die Automobilindustrie entwickelt. Diesmal geht es um einen Schmierstoffhersteller, der sich zukunftsfit macht. 

Das ­Automatikgetriebe mit seinem Wählhebel – hier in einem BMW – hat sich immer mehr durchgesetzt.
Aktuelles
06.12.2021

VW kündigt das Ende des Schaltgetriebes an. Puristen stöhnen, aber eigentlich ist es die logische Konsequenz der technischen Entwicklung. Ein Kommentar aus der Redaktion. 

Der Gurkha ist schon was Besonderes.
Aktuelles
06.12.2021

Sicher ist sicher: Im Gurkha LAPV ist man vor Minendetonationen oder einem Beschuss durch Scharfschützen geschützt. Der Hummer ist im Vergleich dazu ein Leichtgewicht. Jetzt wird ein solches ...

Werbung