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Automobilimporteure begrüßen NoVA-Lösung

16.07.2019

ÖVP und FPÖ bringen die notwendige Adaptierung der Formel auf den Weg. Das Engagement der Interessenvertreter hat sich ausgezahlt. Auch die Sachbezugsregelung wird angepasst.

Der Durchbruch ereilte uns ganz kurz vor Redaktionsschluss. Das fortwährende Bohren harter Bretter hat sich ausgezahlt. Dem Arbeitskreis der Automobilimporteure ist es aufgrund von unablässigem Druckmachen in Richtuung Politik gelungen, dass eine dringend notwendige Entscheidung getroffen wurde. „Wir begrüßen die Ankündigung zur Umgestaltung der NoVA, die eine Anpassung der Formel ab 2020 vorsieht. ÖVP und FPÖ beweisen Weitsicht, indem sie die Maßnahme auf den parlamentarischen Weg bringen“, zeigt sich Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, erfreut über die entsprechende Ankündigung. „Ohne diese Maßnahme hätte sich die NoVA ab 2020 durchschnittlich verdoppelt, was eine drastische Steuererhöhung für die breite Masse bedeutet hätte. Die von ÖVP und FPÖ initiierte Anpassung ist wichtig und richtig. Denn nun gibt es endlich Rechtssicherheit darüber, dass das Preisniveau beim Neuwagenkauf stabil bleibt“, so Kerle. Die lange Unsicherheit, wie es mit der NoVA ab 2020 weitergeht, hat den Markt zuletzt massiv beeinträchtigt. Im ersten Halbjahr musste der österreichische Automobilmarkt einen Rückgang von knapp neun Prozent verzeichnen.

Sachbezug

An das neue Messverfahren angepasst wird auch die Sachbezugsregelung. Denn in diesem Fall werden ebenfalls die offiziellen Verbrauchswerte, die durch das neue Messverfahren am Papier höher ausfallen, als Basis zur Berechnung des zu leistenden Sachbezuges herangezogen. Änderungen gibt es auch bei der motorbezogenen Versicherungssteuer, die künftig zusätzlich zur Motorleistung auch den Faktor CO2 berücksichtigt.

 

„Ohne diese Regelung hätte sich die NoVA verdoppelt und das wäre eine drastische Steuererhöhung für die breite Masse gewesen.“ 

 

Goldesel Oldtimer

„Der Oldtimer als Goldesel“. So der Titel der Geschichte meines Kollegen Peter Seipel, die sich mit der Initiative der Innung für Fahrzeugtechnik für die Ausbildung zum Oldtimer-Experten auseinandersetzt. Helmut Neverla ist ehemaliger Besitzer einer Oldtimer-Werkstätte und amtierender Vorsitzender des Berufszweigausschusses und Bildungsbeauftragter der Kfz-Techniker in der WKO. Neverla ist davon überzeugt, dass die wahren Oldtimer-Spezialisten mit all ihrem Know-how bald in Pension gehen würden und keine Nachfolger hätten. Damit drohe eine Nische brach zu liegen, die gerade für freie Werkstätten ein veritabler Goldschatz sein könnte. Aber Neverla hat eine hervorragende Idee. Lesen Sie die Story hier.

Autor/in:
Wolfgang Bauer
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