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AutoScout24: Österreicher am kaufwilligsten in Europa

14.05.2020

AutoScout24 hat Ende April/Anfang Mai 3.600 Privatnutzer der Plattform in Österreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Belgien befragt, inwieweit sich die aktuelle Covid-19-Situation auf ihr Kaufverhalten auswirkt.

Aktuelle AutoScout24-Studie

Das Wichtigeste zuerst: Die Ergebnisse sind vielversprechend. Für 67 Prozent der österreichischen Nutzer hat die Krise keinerlei Auswirkungen auf ihre Kaufabsicht – sie wollen nach wie vor ihr Wunschauto kaufen. Knapp 60 Prozent geben an, dass die Krise ebenfalls keinen Einfluss auf das geplante Fahrzeugbudget hat. Die Mobilität mit dem eigenen Auto ist für alle Europäer deutlich wichtiger geworden. Das Privatauto hat für knapp zwei Drittel der Österreicher (63 Prozent) an Bedeutung gewonnen, den Spitzenwert erzielen die Belgier mit 74 Prozent. Das Auto steht bei den Nutzern für ein Maximum an Autonomie und Flexibilität. Nahezu alle Italiener (84 Prozent) vermeiden die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ähnlich hoch liegt der Wert in Belgien (82 Prozent). In Österreich sind es 62 Prozent, die lieber nicht mit den Öffis fahren, in Deutschland 69 Prozent und in den Niederlanden 71 Prozent. Zwei Drittel der Italiener und Belgier (69 Prozent) schließen derzeit auch die Nutzung eines Mietwagens oder von Carsharing-Diensten aus. Auch in allen anderen Ländern sagen mehr als die Hälfte der Befragten, dass ein Leihauto momentan nicht in Frage kommt.

Einstellung zum Autokauf

Wie sieht es auf der Käuferseite aus? Was den Fahrzeugkauf anbelangt, wollen 28 Prozent der Österreicher ihren Autokauf auf die Zeit nach Corona verschieben. Die Mehrzahl der Befragten lässt sich allerdings auch hierbei nicht durch Covid-19 verunsichern: Mit 67 Prozent sagt die klare Mehrheit, dass sie nach wie vor ein Auto kaufen wollen. Damit nimmt Österreich den Spitzenplatz unter den fünf europäischen Ländern ein. Bei 62 Prozent der österreichischen Nutzer mit bestehender Kaufabsicht bleibt das geplante Budget unbeeinflusst von der Krise. Sie möchten weiterhin den geplanten Betrag für ihr Wunschfahrzeug ausgeben. Bei einem Prozent scheint der Stellenwert des Autos so stark gestiegen zu sein, dass sie jetzt sogar mehr ausgeben wollen als vor der Krise. In Italien ist der Wert der Kaufwilligen auf 58 Prozent geschrumpft und auch in Belgien ist der Rückgang auf 54 Prozent deutlich spürbar. In diesen beiden Ländern hat Covid-19 auch dazu geführt, dass das Budget für den Autokauf bei knapp der Hälfte der potentiellen Käufer kleiner geworden ist.

Europäer wollen nun eher online Auto kaufen 

Ganz klar hat die Bedeutung der digitalen Tools und des Online-Kaufs zugenommen. Knapp 40 Prozent der Österreicher können sich jetzt deutlich eher den Online-Kauf eines Fahrzeuges vorstellen. Am stärksten hat sich die Bereitschaft zum Digitalkauf in Italien zum Positiven gewandelt – mehr als die Hälfte sagt ja zum Online-Kauf. Auch 32 Prozent der Deutschen, 39 Prozent der Belgier und 29 Prozent der Niederländer haben ihre Einstellung zum Digitalkauf verändert und sehen es künftig als gute Option.

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