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Banner zeigt, wie Batteriemarkt funktioniert

14.12.2017

Der Batteriehersteller Banner lädt zum Presse-Workshop und gewährt tiefe Einblicke in den europäischen BATTERIEMARKT und in den Umgang mit Blei-Säure-Batterien.

Fachjournalisten aus Österreich und Deutschland während eines Vortrags, bei der Werksführung und einem Einblick in die Bordelektronik des BMW i3. Die Blei-Säure-Batterie war omnipräsent.

VON PHILIPP BEDNAR

Jeder spricht über die Lithium-Ionen-Batterie. Klar, gilt sie doch als das Maß der Dinge im E-Auto. Franz Märzinger, Leiter Marketing und Vertrieb bei Banner, gibt aber zu bedenken: „In jedem E-Auto ist auch eine konventionelle Blei-Säure-Batterie verbaut.“ Und Märzinger ist überzeugt, dass sich das so schnell nicht ändern wird, da das normale 12-Volt-Bordnetz damit bestens versorgt ist. Überhaupt lässt Märzinger keine Zweifel an der Blei-Säure-Batterie aufkommen: „Eine moderne Blei-Säure-Batterie lässt sich zu über 99 Prozent komplett recyceln. Damit ist die Wiederverwertbarkeit höher als bei Glas und Papier. Blei ist deutlich besser als sein Ruf.“ Spannend: Der Batteriemarkt war international stark umkämpft . Aufkäufe von kleinen, regionalen Herstellern haben zu einer gewissen Konzentration geführt, vor allem in Europa, wo Banner aktuell auf Platz vier liegt. In den kommenden fünf Jahren möchte das Unternehmen sechs Millionen Batterien im Jahr verkaufen, derzeit setzt man 4,5 Millionen ab. Um die Kapazitäten zu steigern, wird bereits seit Jahren viel Geld in den Werksausbau investiert. Rund 30 Prozent der 272 Millionen Euro Umsatz macht Banner in der Erstausrüstung, den überwiegenden Teil jedoch im Aftersalesbereich.

SORGSAMER UMGANG

Christian Zenger, Leiter technische Schulungen, erklärt, worauf der Handel achten sollte im Umgang mit Batterien: „Im Großhandel werden Batterien palettenweise gestapelt. Wir empfehlen die Lagerzeit so kurz wie möglich zu halten, da sich die Batterien über die Zeit langsam entladen. Vor dem Einbau beim Kunden sollte die Ladung immer kontrolliert werden. Eine Batterie mit weniger als 12,5 Volt empfehlen wir nicht einzubauen.“ Warum? Weil die Batterie dann eventuell – je nach Fahrprofil des Kunden – schon zu schwach sein könnte, um souverän zu starten. Ein Beispiel: Beim Startvorgang wird die Batterie am meisten gefordert. Je nach Fahrprofil müssen rund zehn Kilometer am Stück gefahren werden, um jene Energie durch die Lichtmaschine wieder in die Batterie zu führen, die nur beim Startvorgang aufgebraucht wurde. Kurzstreckenfahrten setzen der Batterie damit deutlich mehr zu. Bei Werkstatt arbeiten am Auto sollte die Batterie daher immer per Ladegerät unterstützt wurden. Erfreulich: Immer weniger Kunden wechseln ihre Batterie selbst. Damit gibt es für Fachwerkstätt en neue Chancen auf Zusatzerträge bzw., wenn man es im Rahmen des Batterieverkaufs anbietet, braucht man beim Batteriepreis nicht schleudern, da ja eine Serviceleistung (= der Einbau) enthalten ist.

START-STOPP

Zenger warnt, dass man ja keine Nassbatterie in ein Start-Stopp-Automodell einbauen solle. Dafür sind die AGM- und EFB-Batterien bestens geeignet. Die AGM-Technologie stellt dabei die Spitze dar, während die EFB-Technologie etwas preiswerter ist. Bei Banner setzt man auf eine dreistufige Produktkette nach dem „Good, Better, Best“-Prinzip. Damit sollen Kunden – ganz nach ihren finanziellen Möglichkeiten – vom preiswerten Einstiegsmodell bis zum Premiumprodukt bedient werden.

Autor/in:
Philipp Bednar
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