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Arthur Clark, Harald Dögl (Standox),  Michael Kotauschek und Daniel  Kapeller (Festool), Friedrich Pewny  (Standox), Günter Blümel und Werner Fessl (WKW) (v.l.).

Beilackierung – ja oder nein

21.07.2014

Die „Notwendigkeit der Beilackierung“ war das Thema einer Informationsveranstaltung, die von den WKW-Fachgruppen Kfz-Technik und Karosseriebautechnik gemeinsam abgehalten wurde.  vOn Peter Seipel

Die Fragestellung, welche die Branche bewegt, lautet: Müssen im Zuge der Reparatur eines Karosserieschadens die angrenzenden Teile immer beilackiert werden, um einen einheitlichen Farbton zu erzielen? Vor einem zahlreich erschienen Publikum, das sich aus Werkstattbetreibern, Lackierern und Sachverständigen zusammensetzte, hielten Michael Kotauschek, Anwendungstechniker bei Festool und Friedrich Pewny, Technischer Trainer bei Standox, zwei interessante Vorträge über die technischen Grundlagen der Beilackierung.

„Vor allem bei Farbtönen, die nur im Sonnenlicht erkennbare Effektpigmente wie Xyralix oder Chromaflair enthalten, aber auch bei Uni Farbtönen, die ab Werk nicht deckend lackiert sind, muss beilackiert werden“, sagte Friedrich Pewny. In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass die Branche derzeit vor großen Herausforderungen steht. Die enorme Vielfalt der heutigen Autolacke fordert sowohl den Lackierer als auch den Sachverständigen, der von Fall zu Fall entscheiden muss, ob der Kostenaufwand für eine Beilackierung gerechtfertigt ist. Friedrich Pewny zog schließlich das Resümee: „Eine Beilackierung ist in den meisten Reparaturfällen unverzichtbar, da es heute so viele Spezialpigmente gibt, dass eine hundertprozentige Farbübereinstimmung einfach nicht möglich ist.“

Autor/in:
Peter Seipel
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