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BMW-Chef: "Die globale Lage ist höchst fragil"

06.05.2020

Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, schätzt die ersten Auswirkungen der Corona-Krise für sein Unternehmen ein. Die Aussichten sind durchwachsen. 

Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender BMW AG

Die Corona-Krise hat massiven Einfluss auf die Automobilwirtschaft, das stellt auch Oliver Zipse als Vorstandsvorsitzender der BMW AG fest. "In allen großen Marktregionen gingen unsere Verkaufszahlen im ersten Quartal spürbar zurück."

  • Asien: -25 Prozent
  • Europa: -18 Prozent
  • Amerika -18 Prozent

"Weltweit liegt der Rückgang auf Group-Ebene bei 20,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019."

"In den vergangenen Wochen hat sich jedoch klar gezeigt: Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie halten in vielen Märkten länger an. Damit wird sich die Absatzsituation in diesen Märkten nicht, wie unterstellt, nach einigen Wochen wieder normalisieren. Vor diesem Hintergrund gehen wir nunmehr von einer EBIT-Marge im Segment Automobile in einem Korridor von 0 und 3 Prozent aus. Absatz und Konzernergebnis vor Steuern werden weiterhin – wie erwartet – deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen."

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