Direkt zum Inhalt

Bosch schreibt 250 Stellen aus

07.12.2021

Bosch entwickelt in seinem Wiener Engineering Center Lösungen für die vernetzte Mobilität und das autonome Fahren. Bis Ende 2022 soll die Belegschaft auf über 1.000 Beschäftigte wachsen.

Automobilzulieferer Bosch will den technologischen Wandel  durch Elektrifizierung, Digitalisierung und Vernetzung im Auto aktiv mitgestalten. Mitten in Wien betreibt Bosch sein Engineering Center für Mobilitätslösungen. Neben Software- und Hardware-Lösungen für alle Antriebsarten – so auch für Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellen-Antriebe – werden hier innovative Lösungen im Bereich der vernetzten Mobilität entwickelt. Darunter das automatisierte Fahren oder das schlüssellose Fahrzeugzugangssystem „Perfectly Keyless“, wo das Smartphone als digitaler Autoschlüssel fungiert. Mit Jahresbeginn 2021 wurde im neuen Bosch-Geschäftsbereich „Cross-Domain Computing Solutions“ nun auch in Wien ein Team zur Hard- und Software-Entwicklung für neue Elektronikarchitekturen im Fahrzeug eingerichtet. „Im unternehmens-internen Wettbewerb überzeugen wir mit Standort-Vorteilen, wie der bemerkenswerten Förderlandschaft und den top ausgebildeten Fachkräften in Österreich“, so Helmut Weinwurm, Vorsitzender des Vorstandes der Robert Bosch AG.

Techniker dringend gesucht

Mehr als 750 Techniktalente sind insgesamt im Bosch Engineering Center in Wien tätig. „Und wir sind weiterhin auf der Suche nach den besten Köpfen. Allein im Wiener Entwicklungsbereich wollen wir bis Ende 2022 zusätzlich 250 Ingenieurinnen und Ingenieure einstellen und damit innerhalb eines Jahres um ein Drittel wachsen“, betonte Helmut Weinwurm. Gesucht werden Fachkräfte für die Software- und Hardware-Entwicklung in den Bereichen Elektromobilität (insbesondere Leistungselektronik) und Vehicle Computing (Elektronik-Architekturen in modernen Fahrzeugen). Besonders gefragt sind zudem Techniktalente in den Bereichen Embedded Software und Cyber Security sowie Data Scientists. An den Bosch-Standorten in Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung von Mobilitätslösungen angesiedelt. Rund ein Drittel der insgesamt 2940 Mitarbeitenden bei Bosch in Österreich ist im Engineering-Bereich tätig. Mehr als 142 Millionen Euro oder rund 12 Prozent vom Umsatz flossen 2020 bei Bosch in Österreich in Forschung und Entwicklung.

Werbung

Weiterführende Themen

Aktuelles
14.12.2021

Der japanische Hersteller konnte sich im Vergleich zum Fahrjahr steigern - wobei der Gesamtmarkt rückläufig bleibt. Und: Bis 2030 gibt es eine Vollektro-Offensive.

Günther Kerle, Sprecher der heimischen Automobilimporteure.
Aktuelles
13.12.2021

Der Arbeitskreis der Automobilimporteure begrüßt die Fortsetzung der E-Auto-Förderungen und verweist auf die positive Entwicklung am Neuwagenmarkt für die Stromer.

Der neue Polestar 3 - noch getarnt.
Aktuelles
08.12.2021

Der E-Auto-Hersteller möchte bis 2025 sein Volumen verzehnfachen. Den Weg dorthin erklärt CEO Thomas Ingenlath persönlich.

Bei Alzura Shop wird besonderer Wert darauf gelegt, dass alles einfach ist und unkompliziert funktioniert.
Aktuelles
24.11.2021

Der Onlinehandel hat durch Corona einen zusätzlichen Schub bekommen. Aber auch ohne Lockdowns steht fest: Unternehmen können ihre Umsätze mit Digitalisierung nachhaltig steigern. Die Saitow AG ...

VW Golf beim Green NCAP Test am Rollenprüfstand
Aktuelles
23.11.2021

Beim aktuellen Green NCAP Test zeigte sich, mit welcher Motorisierung ein Fahrzeug am umweltfreundlichsten unterwegs ist.

Werbung