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Bosch setzt auf Sparsamkeit

30.04.2013

Am Wiener Motorensymposium 2013 zeigten sich die Vertreter des Technologiekonzerns Bosch optimistisch, dass sich die für das Jahr 2020 angestrebten CO2 Flottenwerte der EU von 95 Gramm pro Kilometer technisch erreichen lassen.

„Wir arbeiten an innovativen Lösungen, um den Antrieb in allen Fahrzeugklassen weiterzuentwickeln. Weitere Verbrauchsverbesserungen sind möglich, allerdings zu teilweise erheblichen Mehrkosten“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung und zuständig für Forschung und Entwicklung der Robert Bosch GmbH anlässlich des Wiener Motorensymposiums 2013. Bosch arbeitet in allen Fahrzeugsegmenten an technischen Lösungen, die CO2-Werte weiter zu senken. Beispiele hierfür sind Systeme, die Bremsenergie effektiv zurück gewinnen können und eine leichte Elektrifizierung des Antriebsstrangs erlauben.

Auch in der Mittelklasse ist deshalb der angestrebte und sehr ambitionierte EU-Wert für 2020 mit weiteren Anstrengungen erfüllbar: Moderne Diesel erreichen heute 105 Gramm CO2/km, moderne Benzinmotoren 115 Gramm CO2/km. Außerdem entwickelt Zulieferer Bosch effiziente Plug-In Hybrid-Systeme, die es ermöglichen, bis zu 60 Kilometer rein elektrisch zurück zu legen. Mit diesen Systemen lassen sich auch bei einem SUV geringere CO2-Emissionen realisieren. Neben der Elektrifizierung des Antriebsstranges sieht Bosch über alle Fahrzeugklassen hinweg auch Einsatzmöglichkeiten für sparsame Erdgas Antriebe.

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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