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Roland Pomberger (Montanuniversität Leoben), Hans Roth (VOEB), Peter Kurth (BDE), Roman Sykora (Öst. Bundesfeuerwehrverband) (v.l.)

Brandgefahr durch Batterien

28.11.2019

Falsch entsorgte, leicht entzündbare Lithiumbatterien sind die Ursache für eine massive Zunahme von gefährlichen Bränden bei Entsorgungsbetrieben.

Die Montanuniversität Leoben warnt vor einer Verdoppelung von derzeit 1,4 auf 2,8 Millionen Lithiumbatterien im Restmüll, die Feuerwehr geht von einer weiteren Zunahme von gefährlichen Bränden aus. Eine Studie belegt, dass nur jeder zweite Österreicher alte Batterien korrekt entsorgt. Das Thema ist auch für Kfz-Betriebe relevant, die mit der zunehmenden Verbreitung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen auch mit defekten Stromspeichern zu tun bekommen. Dass Lithiumbatterien hoch-explosiv sind, weiß nur jeder dritte Österreicher, der Unterschied zu herkömmlichen Alkaline-Batterien ist überhaupt nur 16 Prozent der Bevölkerung klar, zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag des Verbands Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB). Derzeit entsorgen nur 55 Prozent der befragten Österreicher alte Batterien und Akkus in den dafür vorgesehenen Sammelboxen. Hans Roth, Präsident des VOEB: „Lithiumbatterien sind die größte Herausforderung der Branche in den letzten 40 Jahren. Wenn die Sammelquote nicht zumindest auf 75 Prozent erhöht wird, wird kein Weg an einem Pfand vorbeiführen.“

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