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Castrol: Schließung der Produktion in Wiener Neudorf bis Mitte 2021

11.08.2020

Castrol organisiert die europäische Schmierstoff-Produktion neu: Die "Konzentration des Produktions-Netzwerks auf weniger Standorte" soll die Wettbewerbsfähigkeit in Europa steigern. Der Preis: Schließung der Produktion in Wiener Neudorf bis Mitte 2021. Und: Abbau von 38 Arbeitsplätzen.

Castrol strukturiert die Produktionskapazitäten im Schmierstoffgeschäft in Europa neu. Ziel ist es, die Herstellung und Distribution für den österreichischen Markt vorrangig in anderen europäischen Werken zu bündeln und damit insgesamt leistungsstärkere Standorte zu schaffen. Die Produktion in Wiener Neudorf wird bis Mitte 2021 eingestellt, die Kapazitäten werden auf die anderen Werke verlagert. „Wir wollen das Schmierstoffgeschäft effizienter und schlagkräftiger aufstellen, um so unsere Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern. Dabei spielen permanente Optimierungsprozesse eine große Rolle“, so Andreas Osbar, Mitglied im Vorstand der BP Europa SE und zuständig für das Schmierstoffgeschäft. „Mit der geplanten Umstrukturierung der Produktionsstandorte verbessern wir nicht nur unsere Wirtschaftlichkeit und Logistik, sondern reduzieren auch CO2-Emissionen durch den Wegfall aufwändiger Lieferketten.“

Am Standort Wiener Neudorf stellt Castrol hochwertige Schmierstoffe wie Motoren-, Getriebe- und Hydrauliköle sowie diverse Spezialprodukte her. Da sich Volumen bereits im Laufe der vergangenen Jahre international verschoben haben, ist nun die Konzentration auf weniger, dafür aber größere und klarer profilierte Standorte strategisch sinnvoll. Mit der Schließung des Werks in Wiener Neudorf geht ein Wegfall von 38 Arbeitsplätzen einher. Dazu Gerlinde Hofer, Geschäftsführerin der Castrol Austria: „Uns ist bewusst, dass die geplanten Einschnitte sehr schmerzhaft sind. Und wir wissen auch um die Verantwortung, die wir als Unternehmen tragen. Deshalb werden wir die anstehenden Veränderungen in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern vor Ort so fair und sozialverträglich wie möglich umsetzen.“ „Ziel ist es, das Geschäft in Europa in einem sich schnell wandelnden Umfeld auf der Erfolgsspur zu halten. Das gilt auch und insbesondere für Österreich, wo wir weiterwachsen wollen und mit unseren Profis im Verkauf und der Beratung weiterhin im gewohnten Umfang für unsere Kunden da sein werden“, erklärt Andreas Osbar.

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