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Erik Papinski (BIM Karosseriebauer) und Peter Börner - Präsident des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und Vorstand der IFL.

Damit alle profitieren

24.10.2019

Die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik, die IFL und die KFZ Wirtschaft informieren: Wie wir Fehler und Mängel in den Arbeitszeiten abstellen. 

Die Interessengemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung (IFL) wurde 2007 gegründet und versteht sich als Interessenvertretung für die Karosserie- und Lackierbranche; sie vertritt sowohl die reparierenden und lackierenden Fachbetriebe als auch die Interessen der Kfz-Sachverständigen. Vorrangiges Ziel ist es, Fehler und Mängel in den Arbeitszeiten für Karosserie- und Lackierarbeiten in den gängigen EDV-gestützten Kalkulationssystemen (Eurotax, DAT, Audatex, Schwacke) zu ermitteln und im Dialog mit dem jeweiligen Schadenskalkulationsanbieter und dem dahinter stehenden Automobilhersteller abzustellen. Die KFZ Wirtschaft bat Peter Börner, Präsident des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und Vorstand der IFL, zum Interview.

KFZ Wirtschaft: Herr Börner, wer profitiert vom IFL-Engagement und in welcher Weise konkret?

Peter Börner: Im Prinzip der gesamte Markt. Wenn alle Beteiligten einer Fahrzeugreparatur, unabhängig ob Service, Technik oder Unfall, auf realistische Zeitvorgaben zugreifen können, werden Kostenvoranschläge dem Aufwand gegenüber zutreffender und Werkstätten profitieren von besseren Planzahlen für die Werkstattauslastung sowie der Rechnungssummen.

Wie zufrieden sind Sie mit den aktuellen Meldungen von Zeitkorrekturen an die IFL?

Wir erhalten pro Jahr rund 650 Meldungen aus dem In- und deutschsprachigen Ausland. Dabei sind rund 80 % aus dem Bereich Karosserie und Lack und 20 % aus dem Bereich Mechanik. Zufrieden können wir erst dann sein, wenn alle Zeitvorgaben realistisch sind und der Markt sich darauf verlassen kann.

Was haben Betriebe davon, wenn sie diese Meldungen machen?

Zunächst eine schnelle Rückmeldung, wo die IFL-Mitarbeiter den Fehler vermuten, und schlussendlich eine dauerhafte Richtigstellung der Arbeitszeit im Kalkulationssystem und eine Umsatzsteigerung.

Wie könnte man die Meldungen forcieren?

Es müssten noch viel mehr Werkstätten diese Dienstleistung kennen und nutzen. Die IFL-Konsortien haben die IFL nur im Sinne ihrer Mitglieder gegründet, nun sollte der Service auch entsprechend genutzt werden.

Wie einfach bzw. kompliziert ist es, eine Meldung einzuspielen?

Sehr einfach, indem die Werkstätten den Mut und die Zeit aufbringen, den Meldebogen auszufüllen und gegebenenfalls einen Screenshot machen und diesen an die Meldung anhängen. Die IFL und ihr Team nehmen alle Arten von Meldungen sehr gerne auf und kümmern sich umgehend um die
Lösungen.

MACHEN SIE MIT!

Alle Meldungen der IFL aus der Vergangenheit können schnell und kostenfrei auf www.repair-pedia.eu/at nach erfolgter Anmeldung oder unter www.IFL-ev.de abgerufen werden. Der Online-Meldebogen ist in den einschlägigen Kalkulations­systemen integriert oder kann unter www.ifl-ev.de ausgefüllt und an die IFL gesendet werden.

 

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