Direkt zum Inhalt
Das hochkarätige Podium diskutierte mit viel Weitsicht im Rahmen des GSV-Forums über die Mobilität von morgen.

Das Auto ohne Lenkrad wird kommen

19.05.2016

Das ist der Konsens vom letzten GSV-Forum zum Thema „Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Mobilität“.

„Die Mobilität steht Kopf“, meint etwa Martin Russ, GF der AustriaTech, und legt nach „Wir erleben mehr als einen Paradigmenwechsel.“ In Zukunft würden sind Infrastruktur, Fahrzeuge und Services komplett den Kundenbedürfnissen orientieren. Thomas Waschke, aus der deutschen Automobilindustrie kommend, betont, dass das Service selbst zum Produkt werde und der Anfang der Digitalisierung „tierisch teuer“ werde.

Und: Vernetzte Mobilität gehe weit über autonomes Fahren hinaus – es gehe um komplett neue Mobilitätsservices. Eine spannende, europaweite Umfrage präsentierte Oliver Schmerold, ÖAMTC Verbandsdirektor: 76% der Autofahrer seien an der Fahrzeugvernetzung interessiert, 18% wollen sich beim nächsten Autokauf dafür entscheiden, aber 95% der Befragten verlangen eine gesetzliche Regelung zum Schutz der generierten Daten.

Die Motive für die große Zustimmung zur vernetzten Mobilität seien laut Umfrage: 56% erwarten sich mehr Sicherheit, 48% eine Kraftstoffersparnis und 39% weniger Stau. Karin Tausz, bei den Schweizer Bundesbahnen verantwortlich für das autonome Fahren, meint ganz knapp, dass selbstfahrende Fahrzeuge definitiv ein „Game Changer“ werden.

 

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
Werbung
Werbung