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DAT Austria startet Rettungsdatenblatt-System

28.05.2013

Feuerwehren und Rettungskräfte können bei Unfällen im Straßenverkehr künftig noch schneller und gezielter helfen. Alle erforderlichen Datenblätter mit Informationen zur Rettung von Personen aus Unfallwagen sind ab sofort in einer einzelnen Softwareanwendung verfügbar.

Die digitalen Rettungsdatenblätter enthalten sicherheitsrelevante Hinweise zu sensiblen Bauteilen wie Tanks, Batterien oder Airbags. Die DAT Austria bietet ab sofort allen Feuerwehren die Software „SilverDAT-FRS“ an – ein Programm, das die Deutsche Automobil-Treuhand (DAT) im Auftrag der Automobilverbände VDA und VDIK sowie des ADAC programmiert hat. „FRS“ steht für „Feuerwehr Rettungsdatenblatt System“ und enthält zu über 1.100 verschiedenen Fahrzeugmodellen unterschiedlichster Hersteller und Baujahre das passende Rettungsdatenblatt.

Grafisch dargestellt werden neben Tanks, Batterien und Airbags auch weitere Bauteile wie Gurtstraffer, Strukturversteifungen und Hochvoltbauteile elektrisch angetriebener Fahrzeuge. Das neue System wurde auch in Zusammenarbeit mit dem ADAC entwickelt.

 

„SilverDAT-FRS ist derzeit das einzige System auf dem europäischen Markt, das in offiziellem Auftrag der Automobilhersteller angefertigt wurde. Dadurch sind die Datenblätter stets auf dem aktuellen Stand“, erklärt Stefan Klaus, Geschäftsführer der DAT Austria.

 

Rettungskräfte können mit SilverDAT-FRS schnell und einfach das passende Rettungsdatenblatt für nahezu jedes Pkw-Modell anfordern. Mit der digitalen Rettungskarte als Weiterentwicklung der erfolgreichen Papierversion lassen sich alle erforderlichen Informationen elektronisch direkt an der Unfallstelle einsehen und so eventuell entscheidende Augenblicke bei der Rettung von Unfallopfern gewinnen.

 

Weitere Informationen zur neuen Software sowie eine kostenfreie Demoversion sind im Internet auf www.dat.at abrufbar.

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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