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Die automotive Zukunft Österreichs

07.09.2017

Die Unternehmensberatung Roland Berger untersuchte die Chancen und Herausforderungen der Automobil- und Zulieferbranche in Österreich.

Rudolf Kemler, Senior Partner von Roland Berger in Wien

In Österreich sind 150 Unternehmen mit 30.000 Beschäftigten direkt in der Fahrzeugindustrie tätig. Insgesamt hängen rund 370.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Auto- und Autozulieferindustrie ab. Mit einem Auslandsumsatz von 14,1 Milliarden Euro ist diese die zweitwichtigste Exportbranche Österreichs.

„Der gesamte Automotive-Sektor ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in Österreich", betont Rudolf Kemler, Senior Partner von Roland Berger in Wien. Jährlich werden durchschnittlich 348 Patente in Österreich im Bereich Automotive angemeldet. Jede 67. Automobil-Innovation weltweit kommt mittlerweile aus Österreich.

„Im Bereich E-Car wurden in den vergangenen fünf Jahren nicht weniger als 233 Patente angemeldet“, so Kemler. Doch alternative Antriebe könnten konventionelle Motoren noch nicht völlig ersetzen. „Hier ist die Politik gefordert, mit Augenmaß und Weitsicht zu agieren“, so Rudolf Kemler. Speziell für Österreich sieht der Roland Berger-Experte einen Wachstumspfad durch komplexe Antriebstechnologien der Zukunft wie Hybrid oder Wasserstoff.

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