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Die Folgen der NoVA Anpassung

07.07.2014

Mit 1. März 2014 trat die Änderung von NoVA und motorbezogener Versicherungssteuer in Kraft. Fazit: Trotz der erwarteten Vorziehkäufe liegen die gesamten Neuzulassungen bisher nur leicht unter dem Vorjahr.

Bis Ende Mai liegen die PKW-Neuzulassungen mit 137.507 Stück etwa 1,7% unter dem Vorjahr. Einem schlechten Januar (-13,6%) folgte der erwartete starke Februar mit einem Plus von über 30% aufgrund von Vorziehkäufen und Aktionen hinsichtlich NoVA Anpassung. Tatsächlich waren alle Volumenhersteller in diesem Monat im Plus, am stärksten Mazda, Hyundai und Renault. Außerdem scheint es, als ob nicht nur der Neuzulassungsmarkt von der bevorstehenden NoVA Änderung profitiert hätte. Auch am Gebrauchtwagenmarkt waren Jänner und Februar sehr gut. Das absolute Plus bei den Neuzulassungen im Februar war allerdings nicht groß genug, um die zu erwartende nachfolgende Baisse aufzufangen. Begründet wurde die NoVA Anpassung primär mit ökologischen Gesichtspunkten. Dazu Roland Strilka, Director Insight und Market Analysis bei Eurotax Österreich: „Natürlich bleibt unter dem Strich etwas für die Umwelt übrig, aber der große Lenkungseffekt ist nicht wahrzunehmen.“ Es wirke vielmehr so, dass die Konsumenten mit der NoVA Anpassung überfordert waren und ganz generell ihre geplanten Fahrzeugkäufe vorgezogen hätten und nicht zwingend auf CO2 ärmere Fahrzeuge gewechselt haben.

Autor/in:
Redaktion KFZ Wirtschaft
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