Direkt zum Inhalt

Die Sache stinkt gewaltig!

01.02.2021

Die Regierung will im Juli 2021 die NioVA auf leichte Nutzfahrzeuge ausdehnen. - eine Schnappsidee! 

„Stinker werden teurer“. So erklärte Werner Kogler die Steuerpläne der Regierung. Jener Mann, der politische Gegner gern des billigen Populismus bezichtigt, glänzt damit auch nicht gerade als Intellektueller. Die gesamte Regierung überzeugt nicht mit besonnener Sachpolitik.

Vor allem die NoVA für leichte Nutzfahrzeuge macht keinen Sinn. Eine Steuer kann neben einer Umverteilung zwei Zwecke erfüllen: einen Fiskal- oder einen Lenkzweck. Die Regierung postuliert letzteres. Dazu müsste es freilich alltagstaugliche Alternativen geben, was bei Lkw kaum der Fall ist. Tatsächlich werden moderne Fahrzeuge teurer, alte „Stinker“ wohl länger weiterfahren. Lenkungspolitisch ein Schuss ins Knie. 

Aber vielleicht geht es ja nur ums Geld, also den Fiskalzweck. Der Staat braucht Einnahmen. Allerdings macht es keinen Sinn, jene Unternehmen, die man in der Krise rettet, postwendend mit der Steuerkeule zu schlagen. Treffen wird es vor allem KMU und in letzter Konsequenz Konsumenten. Und die Stinker bleiben länger auf der Straße. Kurzum, die Wirtschaftspartei in der Regierung schädigt die Wirtschaft und die Umweltpartei die Umwelt.

Autor/in:
Hans-Jörg Bruckberger
Werbung

Weiterführende Themen

Tanken soll in Zukunft empfindlich teurer werden.
Aktuelles
27.04.2021

Die Erhöhung der Mineralölsteuer (MöSt) trifft Autofahrer hart. Der ARBÖ kritisiert die Regierungspläne, fürchtet eine Zweiklassen-Gesellschaft und betont, dass letztendlich auch all jene mehr ...

Auch wenn es nicht danach aussieht: So ein Auto wird bald richtig teuer. Bis 2024 sind Preiserhöhungen um bis zu 72 (!) Prozent zu befürchten.
Aktuelles
20.04.2021

Die neue NoVA trifft nicht nur Superreiche mit ihren Sportwägen und SUVs, sondern vor allem eine Gruppe, die ohnehin schon leidet: kleine Unternehmer. Denn die Preise von Nutzfahrzeugen wachsen ...

Danijel Dzihic, GF von Ford Österreich
Aktuelles
01.02.2021

Im Exklusiv-Interview mit der KFZ wirtschaft erklärt Ford Österreich-Geschäftsführer Danijel Dzihic, wo man VW und Mercedes-Benz überflügelt und warum Lastenfahrräder nicht die Lösung sind.

Bei einem Opel Movano würde 2024 laut FVA eine Preiserhöhung von rund 31.000 Euro zu Buche schlagen.
Aktuelles
26.01.2021

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Unter diesem Motto appelliert der Fuhrparkverband an die Vernunft der Regierung und hofft, dass diese ihre NoVA-Pläne doch noch ändert.

Ferdinand Fischer, Sprecher des Zweiradhandels in der WKO.
Aktuelles
19.01.2021

Ferdinand O. Fischer, Sprecher des Zweiradhandels in der WKO, resümiert das Coronajahr 2020, ist erbost über die Ignoranz der Politik und schließt weitere Demonstrationen nicht aus. 

Werbung