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Verkaufsberater Eduard Malle und Moon-Chef Robert Steinböck (v.l.) an einer Moon-Ladesäule.

Die Umstiegs-Helfer

23.09.2019

Unter dem Markennamen MOON stehen die E-Mobilitäts-Experten der Salzburger Porsche Holding allen Autobesitzern, die von Verbrennern auf Stromer umsteigen wollen, mit Rat und Tat zur Seite.

Die Moon Ladesäule aus dem Hause Kreisel leistet 150 kW.
DATEN & FAKTEN

ALLE MOON-SERVICES AUF EINEN BLICK ▶ Beratung und Standortcheck beim Kunden ▶ Bestandsaufnahme der elektrischen Installation ▶ Planung der Installationswege vom Hausanschluss bis zum gewünschten Installationsort ▶ Kostenvoranschlag und Finanzierungsangebot über die Porsche Bank ▶ Vorbereitung der Infrastruktur ▶ Installation inklusive Inbetriebnahme ▶ Support und Wartung ▶ Unterstützung bei Einreichungen und Förderungen

TEXT & FOTOS: PETER SEIPEL

Wenn wir die CO2-Ziele erreichen wollen, gibt’s keine Alternative zur Elektromobilität“, sagt Robert Steinböck, technischer Leiter der Marke Moon, die in der Porsche Holding für ein Komplettangebot rund um Ladelösungen und Energiemanagement steht. Die Moon-Experten bieten Privat- und Firmenkunden eine umfassende Beratung, wie sie ihr E-Fahrzeug am einfachsten und kostengünstigsten mit Strom versorgen können, aber auch konkrete Unterstützung bei der Einreichung von Förderungen und Genehmigungen sowie bei der Montage von Wallboxen und Ladesäulen bis hin zur Errichtung einer hauseigenen Photovoltaikanlage. „Die meisten unserer Kunden, die heute einen VW e-up!, einen e-Golf oder einen Audi e-tron kaufen, wollen die Autos bei sich zu Hause aufladen können“, erklärt Steinböck. Eine Erfahrung, die auch durch eine GfK-Studie untermauert wird. Demnach wollen über 70 Prozent der Personen, die den Kauf eines E-Autos überlegen, ihr Auto auf dem eigenen Grundstück aufladen. Als Hauptargumente für den Umstieg von einem Verbrenner auf einen Stromer nannten die Befragten zudem Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit. „Mit der wachsenden Palette an E-Autos, die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen, wird die Nachfrage nach umweltfreundlichen Ladelösungen stark ansteigen“, prophezeit Eduard Malle, E-Mobilitäts- Berater bei Porsche Inter Auto in Salzburg. Malle war 2015 bei der Porsche-internen Weltmeisterschaft in der Kategorie Sales als Sieger hervorgegangen und bezeichnet sich selbst als „E-Autofan der ersten Stunde“. Auch für ihn ist der lautlose und lokal emissionsfreie Antrieb die Zukunft der individuellen Mobilität. Seiner Erfahrung nach hat für viele E-Auto-Interessenten auch die potenzielle Unabhängigkeit von öffentlichen Tankstellen ihren Reiz. Robert Steinböck betont: „Zum ersten Mal in der Geschichte des Automobils ist es möglich, den eigenen Treibstoff mittels Photovoltaik selbst zu produzieren.“

„Zum ersten Mal ist es möglich, den eigenen Treibstoff mittels Photovoltaik selbst zu produzieren.“ ROBERT STEINBÖCK, TECHNISCHER LEITER MOON

GESAMTLÖSUNG AUS EINER HAND

Die Marke Moon wurde von der zur Porsche Holding gehörenden Allmobil GmbH im Sommer 2017 ins Leben gerufen und startete ihre Aktivitäten im September 2018. „Seither befinden wir uns in einem rasanten Aufbauprozess, der mit der Eröffnung des E-Mobilitäts-Innovationszentrums ‚Mooncity‘ Ende dieses Jahres seine nächste Stufe erreichen wird“, erklärt Robert Steinböck. In dem modernen, weitläufigen Gebäude in der Salzburger Sterneckstraße wird sowohl eine Erlebniswelt für E-Mobilität eingerichtet als auch ein Tech Hub, indem unter anderem innovative Lösungen für die Batteriereparatur oder die Zweitverwertung ausgemusterter, aber noch funktionstüchtiger Fahrzeugbatterien erarbeitet werden. Derzeit bietet die Porsche Holding verschiedene Ladelösungen von der Wallbox für die hauseigene Garage oder den eigenen Parkplatz in einem Mehrparteienhaus bis zur Schnellladesäule für Fuhrparkbetreiber oder Autohäuser an. „Unser Angebot ist markenunabhängig“, betont Steinböck, „wir haben auch schon eine Ladesäule bei einem Kärntner Fremdmarken-Händler errichtet.“ Insgesamt wurden seit September 2018 bereits rund 500 Ladepunkte mit dem eleganten Moon-Logo installiert. Ein Viertel davon bei Privatkunden, drei Viertel bei Autohäusern und Gewerbebetrieben, darunter ein Großbäcker, ein Spanplattenhersteller und ein Bier-Großhändler. Interessant für Fuhrparkbetreiber sind vor allem die 150 kW leistenden Ladesäulen der Freistädter Firma Kreisel, die mit einem Pufferspeicher ausgerüstet sind und somit vergleichsweise kostengünstigen Strom akkumulieren können. Robert Steinböck: „Moon hat aber auch eine 300-kW-Hochleistungs-Ladesäule im Programm, die bei der Sportwagenmarke Porsche in Stuttgart entwickelt wurde – praktisch der Porsche unter den Ladesäulen!“

„Mit der wachsenden Palette an E-Autos steigt die Nachfrage nach Ladelösungen.“ EDUARD MALLE, E-MOBILITÄTSBERATER BEI PORSCHE INTER AUTO SALZBURG

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