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Gerald Artner installiert eine Probe-Antenne am Autodach

Die unsichtbare Antenne

08.11.2018

An der TU Wien wurde ein neues Antennenkonzept für Autos entwickelt, das die bisherigen Teleskopstäbe oder Haifischflossen ersetzen wird.

An der TU Wien wurde eine spezielle Antennenbox entwickelt, die in den vorderen Bereich des Autodachs integriert werden kann. Ausführliche Messungen zeigen: Die Richtcharakteristik der Funksignale ist rund ums Auto sehr gut, mit der neuen Antennen-Variante sind Autos gut gerüstet für die steigenden Funk-Anforderungen von morgen. „Die Antennen der Autos werden heute meist in der sogenannten Haifischflosse verbaut“, sagt Gerald Artner vom Institut für Telekommunikation an der TU Wien. Als Alternative konstruierte er eine Antennen-Box aus karbonfaserverstärktem Kunststoff, die im vorderen Teil des Dachs, nahe der Windschutzscheibe, eingebaut werden kann. In Kooperation mit dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität an der TU Ilmenau wurde eine solche Antennenvertiefung anschließend erstmals in einem Autodach verbaut und ihre Leistung vermessen. „Wie sich zeigt, bietet unsere Antennenvertiefung nicht nur mehr Platz für eine größere Zahl von Antennen, zusätzlich ist auch die Richtcharakteristik besser als bei der Haifischflosse am Heck“, so Artner.

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