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Die Zukunft der Mobilität

23.05.2019

Das 40. Internationale Wiener Motorensymposium war das erste, in dessen Verlauf mehr Vorträge über elektrische oder teilelektrische Antriebe gehalten wurden als über die bisher dominanten Verbrennungsmotoren. Ein deutliches Zeichen für den Wandel, dem die Mobilität ausgesetzt ist.

„Die Automobilindustrie steht nicht mehr vor ihrem bislang größten Umbruch, mittlerweile befinden wir uns mittendrin. Vielen wird dabei erst allmählich klar, welche Tragweite diese Veränderungen haben“, charakterisierte einer der hochrangigen Vortragenden Ausmaß und Dringlichkeit des Transformationsprozesses, dem sich dieser wichtige Industriezweig befindet. Mehr als 1000 Antriebsexperten, Motorenentwickler und Spitzentechniker nahmen an diesem automotiven Gipfeltreffen im Kongresszentrum Hofburg Wien teil. „Die Zukunft der Mobilität nimmt langsam Konturen an. Szenarien der Automobilindustrie reichen bis 2050 und sogar darüber hinaus, wenn regenerative und klimaneutrale Energieträger eine völlige Abkehr von den fossilen Kraftstoffen ermöglichen werden“, resümiert Univ.-Prof. Bernhard Geringer, Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität Wien und Leiter des Motorensymposiums, nach den zweitägigen intensiven Beratungen mit 47 Fachvorträgen und Expertendiskussionen. Geringer: „In der Antriebsentwicklung steckt noch immens viel Potenzial und wir müssen das Maximale herausholen. Die Transformation auf ein künftighin deutlich breiteres Antriebsportfolio zeigt sich in Form der Elektrifizierung des Antriebsstrangs, - von der Hybridtechnik in unterschiedlichen Leistungsstufen bis hin zum reinen batterieelektrischen Antrieb sowie der Brennstoffzelle mit  Wasserstoff als Energieform. Einen ganz besonderen Reiz haben aber regenerative Kraftstoffe (E-Fuels genannt), da mit diesen sowohl die bestehenden als auch neue Fahrzeuge auf Treibhausgasfreiheit umgestellt werden können. Sehr viel wurde am Symposium über diese neuartigen, umweltgerechten Kraftstoffe gesprochen. Es gibt nicht die alleinige Lösung sondern ein Bündel an möglichen und sinnvollen Maßnahmen. Alle Player müssen ihr Bestes geben – und alle Antriebsformen müssen weiter entwickelt werden. Die nächsten zehn Jahre werden zeigen was sich durchsetzt.“

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