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Christian Pesau (Industriellenvereinigung), Klaus Edelsbrunner (Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels), Martin Novak (GF Eurotax Österreich), Gerhard Wölfel, (GF BMW Motoren GmbH Steyr), Christian Helmenstein ( Economica Institut) (v.l.).

Diesel bleibt unverzichtbar

18.05.2017

Christian Helmenstein vom Economica Institut für Wirtschaftsforschung präsentierte in Wien die Studie„Die Bedeutung des Dieselantriebs in Österreich“.

17 Milliarden Euro Wertschöpfung und 250.000 Arbeitsplätze sind in Österreich auf den Treibstoff Diesel rückführbar, Fahrverbote für Dieselautos brächten einen Wertverlust bis zu 5,56 Milliarden Euro, resümiert Helmenstein. Laut Christian Pesau, Geschäftsführer des Arbeitskreises der Automobilimporteure in der Industriellenvereinigung sei es daher fahrlässig, gegen eine etablierte Technologie Stimmung zu machen, ohne zu bedenken, wie stark der heimische Wohlstand davon abhängt. „Jetzt plötzlich Fahrverbote in Aussicht zu stellen, ist auf das Schärfste zu verurteilen“, so Pesau.

Auch Klaus Edelsbrunner, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels forderte ein Ende der Verunsicherung der Autokäufer. Martin Novak, Geschäftsführer von Eurotax Österreich, prognostiziert unter den aktuellen Rahmenbedingungen eine Abwertung des dieselbetriebenen Fahrzeugparks um 5,63 Mrd. Euro. „Das kostet Herrn und Frau Österreicher 2.700,- Euro an durchschnittlichem Wertverlust ihres Fahrzeuges“, warnte Novak.

Gerhard Wölfel, Geschäftsführer der BMW Motoren GmbH Steyr, wies darauf hin, dass derzeit 4.500 Mitarbeiter im Motorenwerk in Steyr rund 900.000 Dieselmotoren im Jahr produzieren und dadurch knapp 4 Milliarden Euro erwirtschaften. „Ungerechtfertigte Kritik an der modernen und sauberen Diesel-Technologie darf nicht dazu führen, dass die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt oder Arbeitsplätze gefährdet werden“, stellte Wölfel klar.

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