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Wenn es um E-Autos geht, hat Vater Staat auch 2022 wieder die Spendierhosen an.

E-Auto-Förderung wird fortgesetzt

15.12.2021

Um möglichst viele Privatkunden von einem Umstieg zu überzeugen, wird die Förderung von E-Autos und Wallboxen 2022 fortgesetzt. Dafür werden 167,2 Millionen Euro locker gemacht. 

Die E-Mobilitätsoffensive des Klimaschutzministeriums (BMK) wird im Jahr 2022 fortgesetzt. Gemeinsam mit den Automobilimporteuren wird auch ab 2022 der Kauf eines E-Autos von Privatpersonen mit 5.000 Euro gefördert. Auch die Ladeinfrastruktur wird weiter gefördert, Wallboxes etwa mit 600 Euro, Gemeinschaftsanlagen in Mehrparteienhäusern mit 1.800 Euro. Für betriebliche und öffentliche Schnellladestationen gibt es bis zu 30.000 Euro.

67,2 Millionen Euro für E-Mobilität

Insgesamt stellt das Klimaschutzministerium für das Jahr 2022 für die Förderung der E-Mobilität in Österreich 167,2 Millionen Euro zur Verfügung. Rund die Hälfte davon wird über Mittel des Corona-Wiederaufbaufonds der Europäischen Kommission beigesteuert.

„Unsere Zukunft ist sauber und klimafreundlich. Deshalb setzen wir die erfolgreiche E-Mobilitätsoffensive auch im nächsten Jahr fort.  Damit unterstützen wir den Umstieg auf emissionsfreie Autos und schützen so unser Klima”, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Wohnungseigentumsgesetz wird novelliert

Neben der Förderung von privaten Pkw liegen die Schwerpunkte auf großen Förderprogrammen für Busse und Nutzfahrzeuge. Auch für Betriebe wird es im kommenden Jahr auch wieder eine Förderung geben. Die Details befinden sich gerade in Ausarbeitung. Die neuen Förderungen startet im Februar 2022  – bis dahin stehen aus der E-Mobilitätsoffensive 2021 noch ausreichend Mittel zur Verfügung.

„Gute Nachrichten zum Jahresende können wir alle brauchen”, kommentiert Andreas Reinhardt, der  Vorsitzende des BEÖ (Bundesverband Elektro Mobilität) die Fortsetzung der Förderungen. Und erweist gleich noch auf eine aus seiner Sicht zweite gute Nachricht hin: Durch die Novelle zum Wohnungseigentumsgesetz (WEG) soll es ab Jänner 2022 zu Erleichterungen beim Einbau von Ladestationen in Mehrfamilienhäusern kommen. „Künftig wird eine Zweidrittelmehrheit der Stimmen ausreichen“, erklärt Reinhardt.

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