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E-Mobilität: Europa legt vor

13.02.2020

Laut PwC ist Europa Vorreiter bei der E-Mobilität. 2019 betrug das Wachstum 78 Prozent.

Vergleicht man global die Neuzulassungen von E-Fahrzeugen auf den wichtigsten Märkten im vierten Quartal 2019 zum selben Zeitraum im Vorjahr, ist ein deutlicher Rückgang zu erkennen: Bei den batterieelektrischen Fahrzeugen um 20,4 Prozent, bei Plug-In-Hybriden sogar um 23,9 Prozent. Bei den Hybriden ging das Wachstum ungebrochen weiter: sie legten um 30,5 Prozent zu.

Im Gesamtjahr 2019 hingegen stieg die Zahl neuzugelassener reiner "Stromer" um 13,8 Prozent (knapp 1,4 Millionen Fahrzeuge auf allen analysierten Märkten), während die Plug-In-Hybride um fast ebenso viel zurückgingen (13,2 Prozent, 449.660 Neuzulassungen). Bei den Hybriden stand am Ende ein Wachstum von 23,2 Prozent (gut 1,4 Millionen Neuzulassungen). Durch den Anreizmechanismus des Flottenverbrauchziels auf den europäischen Märkten erwarten die Experten von PwC für 2020 insgesamt eine Erholung des globalen E-Automobilmarktes.

Für die Top-5-Länder auf dem europäischen Markt - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien - zeigt der langfristige Trend bei den neuzugelassenen E-Fahrzeugen weiterhin annähernd eine jährliche Verdopplung. Das gilt im Wesentlichen auch für 2019. So legten die batterieelektrischen Autos etwa um 78 Prozent zu. In Deutschland, dem weltweit drittgrößten Markt für E-Fahrzeuge, legten die batterieelektrischen Fahrzeuge im Gesamtjahr um 76 Prozent zu, in Frankreich um 37,7 Prozent. In Großbritannien legten die "Stromer" im vierten Quartal 2019 mit 203,4 Prozent um über das Doppelte zu (Gesamtjahr: 144,4 Prozent).

 

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