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Mit großem Stolz überreicht Harald Habacher (r.) Leopold Lunzer jun. das 5000-ste EBV-Paket für seine Werkstätte – selbstverständlich in der Premium-Version.

EBV feiert den 5000. Kunden

15.02.2018

Harald Habacher, Leiter Automotive Projekte des Österreichischen Wirtschaftsverlags, spricht im Interview mit der KFZ-Wirtschaft über aktuelle News zum Thema EBV.

KFZ Wirtschaft: Herr Habacher, vor gut einem Jahr wurde die EBV 2017 auf der AutoZum vorgestellt. Was hat sich bei der Begutachtungssoftware seit damals getan?

Harald Habacher: Seit der Approbation durch das bmvit im Jänner 2017 haben wir viel bewegt. Das größte Projekt nach dem Rollout im März war natürlich die Implementierung der 34. KFG-Novelle. Aber wir haben auch Wünsche und Anregungen unserer Anwender aufgenommen und konnten das Produkt so noch besser und kundenfreundlicher gestalten. Außerdem haben wir die neue EBV auch für den Einsatz in den KFZ-Prüfstellen der Länder vorbereitet. Zum Jahreswechsel wurden die §56- und §58-Überprüfung in die EBV 7.1 implementiert.

Wie viele EBV-Kunden haben bis jetzt auf die neue Software umgestellt?

Wir konnten Ende Jänner 2018 mit dem Land- und Forsttechnik-Betrieb Lunzer unseren 5.000-sten Anwender auf der EBV 7.1 begrüßen, was mich persönlich sehr freut. Der Landmaschinenhändler Lunzer in Kaumberg hat damit das EBV Premium-Paket inklusive Mängelkatalog, Qualitätssicherungstool, §57a-Service und weiteren Vorteilen gewonnen und erhält dies kostenlos für ein Jahr.

5.000 Kunden! Da hat die Automotive Hotline des Wirtschaftsverlages Großes geleistet.

Das kann man wohl sagen (lächelt stolz). Nur um eine Vorstellung von der Leistung unserer Mannschaft zu bekommen: Das Team der Automotive Hotline hat im vergangenen Jahr durchschnittlich 30 Betriebe pro Tag auf die neue EBV migriert. Gerade bei unseren Kunden mit großen Datenbanken, wie die Porsche-Betriebe, der ARBÖ oder auch die Standorte von Wiesenthal und Sonnleitner, um nur einige zu nennen, war die Datenübernahme nicht nur eine technische, sondern auch eine logistische Herausforderung. Schließlich mussten 5.000 Migrationen von rund 31 Millionen Gutachten während des laufenden Betriebs durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch bei unseren Kunden bedanken, die manchmal länger warten mussten. Aber das letzte Jahr hatten wir vom Datenaufkommen her gesehen eine absolute Ausnahmesituation.

Ab wann wird die alte Softwareversion nicht mehr von der ZBD unterstützt?

Diese Frage stellt sich für uns in dieser Form nicht. Die alte EBV 7.0 wird seit 1. Jänner 2018 von uns nicht mehr unterstützt. Die Kunden, die ­aktuell noch mit der lokalen Version der EBV arbeiten, werden von unserer Automotive Hotline ­angerufen und beim Umstieg auf die Online-Version begleitet. Wann wir alle Kunden umgestellt haben werden, können wir nicht genau abschätzen, da es auch noch einige Saisonbetriebe, wie z. B. Motorrad­geschäfte, gibt, welche sich erst im Frühjahr bei uns melden werden. Spätestens im Mai 2018 – mit der Implementierung der neuen Begutachtungsfristen – muss jeder Betrieb auf die EBV 7.1 umsteigen.

Wird die EBV 7.1 zukünftig noch weitere Features bekommen, was ist geplant?

Die EBV 7.1 wird laufend weiterentwickelt. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Anpassungen werden immer wieder neue Features eingebaut. Demnächst rollen wir ein Sicherheitspaket aus, das einen wichtigen Beitrag zur internen Qualitätssicherung leisten wird. Der Mängelkatalog wird nicht nur inhaltlich überarbeitet, sondern unseren Kunden auch in neuer, elektronischer Form zur Verfügung stehen. Zusätzlich gibt es nützliche Schnittstellen zu unseren Partner-Produkten wie easyKFZ, FixDrive und ab März zur Probefahrt-App. Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern bereits zahlreiche Produkte für die KFZ-Betriebe entwickelt  und ich bin sehr stolz auf unser Team und die ausgezeichnete Arbeit, die wir für die KFZ-Betriebe tagtäglich leisten. Im Laufe des Jahres 2018 werden noch weitere Services hinzukommen.

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