Direkt zum Inhalt
Wann ein Karosserie­schaden pickerlrelevant ist, definiert der Mängelkatalog. Das Karosserieblatt der EBV ermöglicht Werkstätten  eine genaue Dokumentation.

EBV-Tipp: Update für das Karosserieblatt

09.11.2021
EBV

Das praktische Karosserieblatt in der EBV erhält ein Update, womit es noch leichter wird, relevante Karosserieschäden für die §57a-Überprüfung sicher zu dokumentieren. 

Bei der Pickerl-Überprüfung können auch Kleinigkeiten wie Rost- und Karosserieschäden relevant werden. Mit dem Karosserieblatt in der EBV können §57a-Prüfstellen in einer einfachen Bedienmaske jene Karosseriestellen, wo ein Schaden festgestellt wurde, einfach markieren. Die Kommentarfunktion erlaubt es dem Prüfer, das Schadensbild genauer zu beschreiben und eventuell Maßnahmen für die Zukunft festzuhalten. Neben einer nachvollziehbaren Schadenshistorie können Betriebe dank des Karosserieblatts auch ihre Begutachtungsqualität verbessern und sind für eventuelle Revisionen besser gerüstet. Die Einschätzung, wann ein Rost- bzw. Karosserieschaden pickerlrelevant ist, ist dem Mängelkatalog in seiner aktuellen Fassung zu entnehmen. Grundsätzlich lohnt es sich, die Endkunden früh über Rostschäden aufzuklären, da sie anfänglich oftmals schneller und kostengünstiger repariert werden können, als wenn nach mehreren Wintern schon ganze Löcher das Blechkleid verunzieren. 

Anfang November gab es beim EBV-Karosserieblatt ein Update: Die Karosserieblätter sind ab jetzt auf die jeweiligen Fahrzeugtypen abgestimmt. Außerdem gibt es jetzt die Möglichkeit, Mehrfachmängel einzutragen. Damit werden die Schadenserfassung und die §57a-Überprüfung noch präziser. Großer Vorteil: Meist fangen die schweren Mängel bereits Jahre vorher an – hier eine kleine Delle mit Lack­abplatzer, da ein tiefer Kratzer bis runter auf das blanke Blech. Ist der Lack ab, kann Rost entstehen, da den Stahl­blechen die Schutzschicht fehlt. Nimmt der Rost gefährliche Ausmaße an, muss sofort gehandelt werden, denn damit kann die Stabilität der Karosse gefährdet werden. 

 

Automotive Services Team
Das Automotive Services-Team erreichen 
Sie unter +43 1 890 30 80

Feedback 
Was sind Ihre Erfahrungen aus der Praxis? 
Schreiben Sie uns an [email protected]

 

Werbung

Weiterführende Themen

Sind Fahrzeuge vor längerer Zeit abgemeldet worden und nicht mehr in der Zulassungsevidenz gespeichert, können keine Gutachten erstellt werden. Dann besteht Handlungsbedarf.
Aktuelles
11.03.2021

Beim Erstellen von §57a-Gutachten - dem sogenannten Pickerl - müssen Daten mit der Zulassungsdaten­bank abgeglichen werden. Aber was, wenn ein Fahrzeug, etwa ein Oldtimer, nicht mehr in der ­ ...

Beim Prüfgutachten gibt es drei Fehlerquellen: Die Fahrzeugidentifizierungsnummer, das Erstzulassungsdatum und das Kennzeichen.
Aktuelles
03.09.2020

Beim Erstellen von Gutachten kann ein Tippfehler bei den Fahrzeugdaten zu einer Fehlermeldung führen. Wir zeigen, wie es richtig geht. 

Aktuelles
13.05.2020

Aufgrund der großen Nachfrage, gibt es noch im Mai einen Einschub-Termin für die §57a Grundausbildung bis 3,5 Tonnen.

Aktuelles
14.04.2020

Nach dem Lockdown Mitte März zeigen die EBV-Zahlen einen eindeutigen Trend: Die Begutachtungen nehmen wieder konstant zu.

Aktuelles
19.03.2020

Die Kfz-Branche darf sich freuen: Durch die aktuelle Regelung der Regierung, wonach die Werkstätten als Systemerhalter geöffnet sein dürfen, sind Umsätze in Zeiten der Krise möglich.

Werbung