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eFuel Alliance: Mehr Steuergerechtigkeit für Mobilitätswende

29.06.2021

Ein Besteuerungssystem, welches den CO2-Abdruck von Kraftstoffen berücksichtigt, sei in Zukunft unumgänglich. 

Die eFuel Alliance unterstützt die Europäische Kommission in ihrem Vorhaben, die Energiesteuerrichtlinie (ETD) zu modernisieren und an die Notwendigkeiten des Klimaschutz anzupassen. Ralf Diemer, Geschäftsführer der eFuel Alliance, appelliert: „Der positive Beitrag, den verschiedene Energieträger zur CO2-Reduktion in zahlreichen Sektoren leisten können, muss unbedingt berücksichtigt werden.“ Es sei klimapolitisch unglaubwürdig, wenn konventionelle Kraftstoffe weiterhin in gleicher Weise besteuert werden wie alternative nachhaltige Kraftstoffe. „Außerdem braucht es endlich ein Signal an Kraftstofflieferanten und -kunden, dass es sich lohnt, klimafreundliche Kraftstoffe zu liefern und zu kaufen,“ so Diemer. 

E-Fuels – synthetische flüssige Kraft- und Brennstoffe aus erneuerbaren Energien – könnten maßgeblich dazu beitragen, dass die Benzinpreise in Zukunft stabil bleiben. Eine Umstellung der Energiesteuer könnte für einen sozial gerechten Übergang zu erneuerbaren und kohlenstoffarmen Kraftstoffen im Einklang mit den europäischen Klimaschutzzielen sorgen. Ralf Diemer: „Statt einer mengenbasierten Besteuerung muss eine Steuer auf Basis des CO2-Fußabdrucks von Energieprodukten nach der europäischen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie eingeführt werden, die den tatsächlichen Emissionsminderungsbeitrag von erneuerbaren und kohlenstoffarmen Kraftstoffen widerspiegelt.“

Die Unterstützung der EU-Kommission für den „Green Deal“ solle sich daran ablesen lassen, ob eine Umstellung der Energiesteuer diesmal gelinge. Der Vorschlag der eFuel Alliance möchte gleichbleibende Steuereinkünfte für die EU-Mitgliedsstaaten und stabile Kraftstoffpreise an der Tankstelle garantieren.

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