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Ein Achtel Ferrari für 13.000 Euro

30.09.2021

Interesse an einem Mercedes Rennwagen aus den 1950er Jahren oder einem Ferrari-Klassiker? Ein britisches Unternehmen baut Ihnen Ihr Traumauto nach und setzt dabei neue Maßstäbe.

Das Wort Amalgam verbinden die meisten wohl mit Schmerzen, nämlich mit der so genannten Zahnfüllung. Dabei kann Amalgam aber durchaus auch für etwas sehr Schönes stehen: nämlich die wohl edelsten Modellautos der Welt.

Amalgam Collection aus dem britischen Bristol ist spezialisiert auf handgefertigte Großmodelle, insbesondere im Maßstab 1:8. Nach vielen Stunden Handarbeit fangen diese Modelle das Original vollständig ein und sind auf Fotos kaum von einem echten Auto zu unterscheiden. 

Häufig gibt es einen Motorsport-Bezug, was erklärt, wieso neben prominente Sammlern wie dem Schauspieler Sylvester Stallone oder dem Modeunternehmer Ralph Lauren, auch zahlreiche Formel 1-Stars zu den Kunden des Unternehmens zählen. Amalgam Collection hat erst kürzlich eine Partnerschaft mit dem Automobile Club de l'Ouest (ACO) bekannt zu geben, die sich auf das berühmteste Langstreckenrennen der Welt, die 24 Stunden von Le Mans, konzentriert. 

Hunderte Arbeitsstunden

Der Ferrari 330 P4  (siehe Foto) beispielsweise ist das Modell eines legendären Rennwagens aus den 1960er Jahren. Das gute Stück kostet 13.224 Euro, kulanter Weise ist eine Zahlung von vier zinslosen Raten von je 3307 Euro möglich. Doch damit ist der 330 P4 nicht einmal das teuerste Stück, das die Briten im Programm haben. Andere Modelle wie beispielsweise der Aston Martin DB4 GT Zagato kosten fast 16.000 Euro (genau sind es 15.940).

Hier stecken freilich laut Angaben des Unternehmens 5000 Stunden für die Entwicklung sowie 500 Stunden, um das gute, auf 199 Stück limitiere Modell schließlich zu bauen drin. Wie detailverliebt die Modelle gebaut werden, sehen Sie in der Bildergalerie oben, allen voran in jenem Bild, das einen Blick ins Cockpit das noch unfertigen Aston Martin bietet.

15.940 Euro kostet auch eine Replika des Alfa Romeo 18C 2900, der 1938 die Mille Miglia gewonnen hat. Übrigens ist selbst hier noch nicht das Ende der preislichen Fahnenstange erreicht. Wer's noch edler und elitärer haben will, der kann auch maßgeschneiderte Einzelanfertigungen in Auftrag geben. Insofern verursacht dieses Amalgam Normalsterblichen dann doch auch Schmerzen. 

Autor/in:
Hans-Jörg Bruckberger
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