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Eintrittskarte in die digitale Werkstätte

04.07.2019

Seit 1. Juli 2019 müssen §57a-Betriebe fit sein in puncto Report aus der OBD
(On-Board-Diagnose)-Auslese.

Mit dem ASA-Networkmanager, der kostenfrei mit dem EBV-Premiumpaket erhältlich ist, können nicht nur Messwerte von Abgastestern oder Bremsenprüfständen, sondern auch der OBD-Report direkt in die EBV übernommen und direkt beim Gutachten abgespeichert werden.

Im Erlass des Bundesministeriums vom 25.05.2018 waren die Spezifikationen für OBD-Lesegeräte gem. Anlage 2a PBStV sowie die Durchführung der OBD-Auslese festgelegt. Da zu diesem Zeitpunkt nur Geräte zur Verfügung standen, die zwar die Hardwarespezifikationen des Erlasses erfüllten, nicht aber über die Softwareprozedur, wurde mit einem weiteren Erlass (17. 5. 2018) ein übergangsweiser Ablauf der OBD-Auslese festgelegt, der auch ohne geführte Softwareprozedur durchgeführt werden konnte. Dieser übergangsweise Ablauf kann seit 1. Juli 2019 nicht mehr vollzogen werden. Bei der OBD-Auslese ist das Ausdrucken des Reports ab 1. Juli 2019 Pflicht. Er muss unterschrieben und dem Gutachten zuordenbar abgelegt werden. Mit dem Asa-Networkmanager fällt dieses Procedere weg. Die ASA Schnittstelle, die Teil des EBV-Premiumpakets ist, ermöglicht eine automatische Übertragung von Messwerten (z.B. Bremsenprüfstand, Abgastester) in das Gutachten und elektronische Speicherung des Messschriebs. Dies erspart Übertragungsfehler bei manueller Eintragung und bietet zudem Rechtssicherheit.

Ab 1. Jänner 2020 dürfen Plattenbremsprüfstände ohne Aufzeichnungsmöglichkeit der Bremskräfte, Pedalkraft und des Überdruckes bei Druckluftbremsanlagen und die Anzeige der Pedalkraft oder des bei Druckluftbremsen eingesteuerten Überdruckes nicht mehr verwendet werden. Erlaubt sind ab diesem Zeitpunkt nur noch Rollenprüfstände. Mit dem Asa-Networkmanager können die Messwerte direkt in die EBV übernommen werden.

Original erschienen am 04.07.2019: KFZ Wirtschaft.
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