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Das Projekt "Dragonfly" - eine von vielen Innovationen aus Wieselburg.

Es werde noch mehr Licht

01.06.2021

ZKW, eine Größe in der internationalen Automobilzulieferindustrie mit Sitz in Wieselburg, hat noch einige Innovationen in der Schublade, wie die zahlreichen Patenteinreichungen belegen. 

Der Wieselburger Lichtsysteme-Spezialist hat im vergangenen Jahr insgesamt 57 Innovationen zum internationalen Patent angemeldet – davon 50 in Europa und sieben in China. In Niederösterreich führt der Automobil-Zulieferer das Patent-Ranking 2020 an. Europaweit liegt ZKW auf Platz 4 unter allen österreichischen Unternehmen, die ihre Erfindungen eingereicht haben. Ausschlaggebend sind die zahlreichen Innovationen zum Thema intelligente Licht- und Sensoriklösungen, die für das autonome Fahren benötigt werden. Forschung und Entwicklung haben bei ZKW einen zentralen Stellenwert. So werden Neuheiten mit modernster Messtechnik im eigenen Lichtkanal getestet, der zu den europaweit größten zählt. „Unsere Patente sind unsere Werte im Unternehmen. Innovation ist für uns essenziell, um die Wege der Zukunft zu beleuchten“, erklärt Oliver Schubert, CEO der ZKW Group.

Die Patente, betreffen größtenteils Technologien für autonome Fahrzeuge und die dafür benötigte Sensorik. „Eine dieser Erfindungen gewährleistet beispielsweise eine optimale Sicht von Kamerasensoren bei Nacht, indem die Fahrzeugumgebung gezielt mit einem intelligenten Scheinwerfer ausgeleuchtet wird“, erklären die Entwickler Thomas Reiter, Christoph Bierwipfl und Stefan Weissensteiner, die die Erfindung angemeldet haben. In der Praxis ist oftmals die Verschmutzung der Sensoren problematisch. Denn eine starke Beeinträchtigung dieser „Fühler“ macht einen autonomen Betrieb des Fahrzeugs unmöglich. ZKW hat deshalb einige Lösungen zur Reinigung des Sensorbereichs – etwa mittels hochfrequenter Vibrationen oder eines gezielten Wasserstrahls – entwickelt und zum Patent angemeldet.

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