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Fokus auf Vertragswerkstätten

07.11.2016

 Vertriebsleiter bei Motiondata, spricht über die strategische Ausrichtung, Wachstumspläne des IT-Unternehmens und wie man gute Betriebssoftware findet. 

Mario Pichler,  Leitung Vertrieb  Motiondata

KFZ Wirtschaft: Herr Pichler, wie finde ich für meinen Betrieb eine geeignete Softwarelösung? 
Mario Pichler: Es gibt zwei Zugänge: Über Mund-zu-Mund-Propaganda erfährt man, welche Software andere Betriebe nutzen und wie zufrieden sie damit sind. Daran kann man sich als Betrieb gut orientieren, immerhin spricht es sich unter Kollegen ohnehin leichter und ehrlicher. Variante zwei: Man wirft Google an und recherchiert, was es gibt und was man selbst benötigt. Freie Werkstätten haben im Vergleich zu markengebundenen Werkstätten natürlich eine größere Wahlfreiheit, weil gewisse Schnittstellen und Anbindungen nicht vorhanden sein müssen. Ansonsten helfen unsere Außendienstmitarbeiter in einem persönlichen Gespräch vor Ort mit einer individuellen Bedarfsanalyse weiter.

Kümmert sich Motiondata auch um die kleineren Betriebe?
Wir haben ein attraktives Angebot auch für Ein-Personen-Betriebe oder kleine Werkstätten – unser Basismodell, welches alle rechtlichen Anforderungen, Stichwort Registrierkassa, erfüllt. Tendenziell liegt unser Fokus jedoch auf den markengebundenen Werkstätten. Das sind zwar weniger Betriebe, aber wir sehen dort ein größeres Potenzial. Um jedoch auf Ihre Frage zurückzukommen: Ja, wir kümmern uns natürlich auch um kleinere Betriebe. Dies belegt die Tatsache, dass mehr als 400 unserer aktiven Kunden genau aus diesem Bereich stammen. Allerdings sind wir in diesem Segment häufig mit den einfachen Softwarelösungen von Teilelieferanten konfrontiert, die uns im Angebotsprozess sehr fordern. 

Stichwort Vertragsdauer: Wie lange bindet man sich bei Motiondata und warum?
Wir schließen mit unseren Kunden Fünf-Jahres-Verträge ab. Warum? Es geht ums Vertrauen. Wir fragen unsere Kunden, wo sie sich in fünf Jahren sehen, denn auch in fünf Jahren wird es eine Betriebssoftware brauchen. Durch diese Bindung können wir ein Stück weit Sicherheit bieten. Und: Kaum einer unserer Kunde wechselt, außer der Betrieb wird geschlossen. 

Das Angebot von Motiondata mit all seinen Zusatzmodulen ist groß. Wie erklärt man diese komplexen Produkte einem nicht IT-affinen Publikum? 
Ja, das ist in der Tat schwierig (lacht). Wir haben über 200 Module, da ist es auch für uns manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Aber es zeigt schön, welches Leistungsspektrum wir für unsere Kunden abdecken können. Wir entwickeln jährlich rund 1.000 neue Funktionen bzw. Funktionserweiterungen. Der Großteil der Inputs kommt dabei von Kunden und deren Feedback zu unseren Produkten. 

Zum Abschluss: Wo steht Motiondata derzeit auf dem heimischen Markt und wohin kann die Reise noch gehen? 
Wir betreuen derzeit knapp 1.100 Betriebsstandorte. Ich schätze, dass rund 4.000 bis 4.500 heimische Betriebe als potenzielle Kunden infrage kämen. Demnach liegt unser Marktanteil derzeit bei rund 25 Prozent. Unser Ziel ist es, pro Jahr um 50 Betriebsstandorte zu wachsen. Mittelfristig wollen wir 1.400 bis 1.500 Betriebsstandorte mit unseren Softwarelösungen betreuen.

Autor/in:
Philipp Bednar
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