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Ford steckt eine Milliarde in den Standort Köln

17.02.2021

Der Ford-Standort in Köln wird zum Dreh- und Angelpunkt in der Elektrifizierungsstrategie für Europa. 

Aufatmen für alle Mitarbeiter bei Ford am Standort Köln: Der US-Autobauer investiert eine Milliarden US-Dollar in dessen Ausbau mit dem Ziel, das Ford Cologne Eletrification Center zu etablieren. 

"Der Wettlauf zur Elektrifizierung Europas ist in vollem Gange, und das Ford Cologne Electrification Center wird unsere künftigen Elektrofahrzeuge für Kunden in ganz Europa entwickeln und fertigen," erklärte Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa. "Mit der Investition bekennt sich Ford zu seinem europäischen Standort für Personenkraftwagen in Deutschland und unterstreicht sein Bestreben, die elektrische Zukunft zu gestalten."

Ab 2023 soll im Ford-Werk in Köln-Niehl das erste batterie-elektrische Volumenmodell von Ford in Europa vom Band rollen. Ford prüft zugleich die Möglichkeit, ein zweites rein elektrisches Fahrzeug in Köln zu fertigen.

Auch die technische Entwicklung des neuen Ford Elektrofahrzeugs erfolgt in Köln, im europäischen Ford Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich. Im Rahmen der bestehenden strategischen Allianz mit Volkswagen wird Ford bei der Entwicklung des Fahrzeugs auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) aufbauen. Auf der Plattform möchte Ford emotionale, vollelektrische Fahrzeuge für seine Kunden in ganz Europa liefern. Über den gesamten Lebenszyklus ist die Produktion von insgesamt rund 600.000 Einheiten geplant.

Der Kölner Automobilhersteller plant, dass bereits 2026 alle Pkw-Modelle mit mindestens einer batterie-elektrischen oder Plug-In Hybrid Variante angeboten werden; ab 2030 wird Ford nur noch rein elektrische Fahrzeuge im Pkw-Angebot haben.

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