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Forstinger insolvent

02.02.2018

Die Autozubehörkette Forstinger beantragte letzten Mittwoch beim Landesgericht St. Pölten ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung, für das eine Quote von mindestens 20 Prozent erforderlich ist.

Das Unternehmen mit zuletzt 823 Mitarbeitern soll fortgeführt werden, bis zu 15 der 108 Filialen sollen zusperren. Laut Informationen des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV) machen die Schulden 31,2 Millionen Euro aus - davon sind 27 Millionen unbesichert.

Masseverwalter des inzwischen eröffneten Verfahrens ist der St. Pöltener Rechtsanwalt Volker Leitner. 2016/17 setzte Forstinger als größter heimischer Einzelhändler für Automobilzubehör, Zweiräder und Zweiradzubehör 111 Millionen Euro um, in den Jahren zuvor gab es allerdings meist Verluste. An das Netz von 108 Filialen sind 104 freie Autowerkstätten angeschlossen.

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