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Hella verkauft Frontkamerasoftware an VW

01.10.2020

Automobilzulieferer HELLA veräußert sein Geschäft mit Frontkamerasoftware sowie die zugehörigen Aktivitäten im Bereich Testing und Validation an die Car.Software Org der Volkswagen AG.

Die Transaktion bringt im Falle eines erfolgreichen Abschlusses Hella einen außerordentlichen Ertrag von etwa 100 Millionen Euro. Die zu veräußernden Geschäftsaktivitäten sind bei der Hella Aglaia Mobile Vision GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Hella mit Sitz in Berlin, angesiedelt. Im Zuge der Veräußerung soll rund die Hälfte der Belegschaft von Hella Aglaia in die Car.Software Org wechseln, die Volkswagen Anfang des Jahres als markenübergreifende Einheit für Software-Entwicklung gegründet hatte. „Der Ausstieg aus dem Geschäft mit Frontkamerasoftware erfolgt auf Basis eines stringenten Portfoliomanagements“, erklärt Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella Geschäftsführung. „Mit der Übernahme der Kamerasoftware-Sparte von Hella sowie des dazugehörigen Know-hows in der Bildverarbeitung treiben wir den Kompetenzaufbau im Bereich des maschinellen Sehens weiter voran und stärken unsere Position in der Entwicklung sicherer und innovativer Fahrfunktionen“, sagt Dirk Hilgenberg, CEO der Car.Software Org.

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