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Die Drucksonde des Partikelfilters  abbauen und ausstecken.Verschiede Einsprühaufsätze  erleichtern die Arbeit.Jetzt wird das Reinigungsmittel direkt in den montierten Filter gesprüht.In der Einwirkzeit kann bereits die  Spülung eingefüllt werden.Nach rund zehn Minuten wird nun die Spülung gänzlich in den Filter gespritzt und die Drucksonde wieder montiert.Während der Einwirkzeit können alle  Vorbereitungen für den Reinigungszyklus  getroffen und anschließend gestartet werden.Nun kommt Fahrzeug ordentlich auf Temperaturen und brennt den  verrußten Filter aus. Fertig!Die Drucksonde des Partikelfilters  abbauen und ausstecken.Verschiede Einsprühaufsätze  erleichtern die Arbeit.Jetzt wird das Reinigungsmittel direkt in den montierten Filter gesprüht.In der Einwirkzeit kann bereits die  Spülung eingefüllt werden.Nach rund zehn Minuten wird nun die Spülung gänzlich in den Filter gespritzt und die Drucksonde wieder montiert.Während der Einwirkzeit können alle  Vorbereitungen für den Reinigungszyklus  getroffen und anschließend gestartet werden.Nun kommt Fahrzeug ordentlich auf Temperaturen und brennt den  verrußten Filter aus. Fertig!

Her mit der Asche!

17.07.2014

Mit der Rußpartikelfilterreinigung lässt sich ganz bequem ein saftiger Zusatzertrag erwirtschaften. Ein Anwendungsbericht aus dem Alltag.

D er Diesel hat in Zeiten der Nachhaltigkeit keinen leichten Stand: Dem Verbrauchsvorteil stehen die größere Umweltbelastung sowie die Mehrkosten gegenüber. Dabei gibt es viele Kunden, zu deren Fahrprofil ein Benziner deutlich besser passen würde als der Diesel, den sie täglich benutzen. Für die clevere Werkstatt ist das jedoch eine willkommene Ertragschance, denn die Reinigung des Rußpartikelfilters spült einem ganz nebenbei bares Geld in die Kassa und hilft sogar dem Kunden. Denn sollte der Sättigungsgrad des Partikelfilters so hoch sein, dass nur mehr ein Austausch in Frage kommt, muss der Kunde verdammt tief in die Tasche greifen. Rund 1500 bis 2000 Euro werden durchschnittlich fällig.

Reinigt man den Filter jedoch in regelmäßigen Abständen, kann der kostenintensive Austausch deutlich nach hinten verschoben werden, bis weit über 100.000 Kilometern, und damit oftmals über die Haltedauer des Autos hinweg. Und, wie uns Liqui Moly-Gebietsleiter Franz Weger aus Tirol gezeigt hat, geht das sogar recht schnell und einfach. In sieben Schritten ist der Filter gereinigt. Die Netto-Arbeitszeit beträgt nur rund 20 bis 30 Minuten - ohne Test- bzw. Ausbrennfahrt. Bei unserem Musterfahrzeug, einem Mazda6, konnte das Ausbrennen vollautomatisch im Stand durchgeführt werden. Bei anderen Modellen kann eine richtige Ausbrennfahrt nötig werden. Und so einfach geht‘s: Zuerst wird die Drucksonde am Partikelfilter entfernt. Anschließend wird in den montierten Filter das Reinigungsmittel (1 Liter) gesprüht, um den verkrusteten Ruß zu lösen. Später wird nochmal ein Liter der Filter-Spülung eingesprüht und ein paar Minuten gewartet.

Nur noch die Drucksonde wieder fachmännisch montieren, und schon ist das Fahrzeug bereit für den Reinigungszyklus laut Herstellerangaben. Interessant: Bei dem Musterfahrzeug war der Reinigungszyklus mit 60 Minuten angegeben. Durch die Reinigungsmittel und Filter-Spülung verkürzte sich das Ausbrennen  von 60 auf etwas mehr als 40 Minuten. Durch diese Reinungsmethode spart man sowohl Zeit als auch Geld, denn die aufwendige Demontage des Partikelfilters entfällt. Je nach Region und Modell schwanken die Preise für eine Filterreinigung zwischen 140 bis rund 240 Euro. Die Materialkosten sind gering, der Arbeitsaufwand mit rund 30 Minuten netto ebenfalls. Ein gutes Geschäft eben.

Autor/in:
Philipp Bednar
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