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Michaela Rockenbauer (Obereder) und Andreas Westermeyer (Bundesinnung)

Hilfe bei Betriebsnachfolge

14.09.2017

Betriebsnachfolgen sind präzise und im Detail zu planen, zumal diese grundlegende Entscheidung den NACHFOLGER auf lange Zeit bindet. Obereder und Bundesinnung unterstützen.

OBEREDER/CASTROL-UNTERNEHMERTAG

Unter dem Motto „Das eigene Lebenswerk in die Zukunft führen“ veranstaltet die Firma Obereder am 24. und 25. November 2017 im Hotel Villa Brandauer in Strobl am Wolfgangsee den „Obereder/Castrol-Unternehmertag“.

 

Anfragen bzw. Anmeldung:
Michaela Rockenbauer, E-Mail: events@obereder-gmbh.at

Im Jahr 2014 habe es in Österreich über 6.600 Betriebsnachfolgen gegeben. Bis 2023 würden rund 45.000 kleine und mittlere Betriebe zur Übergabe anstehen, erklärt Andreas Westermeyer von der Bundesinnung. Wer sich also entscheidet, seinen Betrieb zu übergeben bzw. sich dazu entschließt, einen Betrieb zu übernehmen, sollte dies wohlüberlegt und gut vorbereitet tun. „Mich geht das ja nichts mehr an, aber zu meiner Zeit hätte ich …“ ist wohl eine Aussage, die aufzeigt, dass bei der Betriebsübergabe so einiges schiefgelaufen ist. Denn der „Alte“ hat zwar keine Kompetenzen mehr – weil nicht mehr im Firmenbuch als Geschäftsführer eingetragen und damit nicht mehr haftbar –, aber er verfügt immer noch über die Macht im Betrieb. Währenddessen der Nachfolger zwar die Haftung und damit verbunden die Verantwortung hat, aber nicht über die entsprechende Macht verfügt, da sie permanent vom „Alten“ unterminiert wird. Das führt unweigerlich zum Chaos. Bei den Mitarbeitern, bei den Partnern und bei den Kunden.

Viel zu oft würden diese oder ähnliche Fehler begangen, die eine Betriebsnachfolge schwierig und vor allem teuer machten, im schlimmsten Fall sogar zum Scheitern brächten. Denn bei der Übergabe eines Unternehmens spielten auch persönliche Befindlichkeiten eine nicht zu unterschätzende Rolle, erklärt Michaela Rockenbauer, die bei Obereder für Marketing verantwortlich zeichnet. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, sei es notwendig, den Weg zum entscheidenden „Ja, ich will“ so gut wie möglich vorzubereiten.

IM FOLGENDEN EINE KURZE CHECKLIST:

▶ Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Planung (mindestens 2–3 Jahre).

▶ Informieren Sie sich, was auf Sie zukommt. Das Gründerservice der Wirtschaftskammer Österreich bietet hier einen guten Leitfaden (www.gruenderservice.at).

▶ Ermitteln Sie gemeinsam alle Tätigkeitsbereiche, Handlungsweisen, möglichen Hindernisse et cetera. Hierfür eignet sich die Methode des Mind-Mapping (www.mindmapping.com).

▶ Erstellen Sie gemeinsam einen Zeitplan, bis wann welche Schritte umgesetzt sein müssen und wer dafür verantwortlich zeichnet.

▶ Definieren Sie gemeinsam Zwischenziele und verknüpfen Sie diese mit allfälligen Konsequenzen.

▶ Scheuen Sie sich nicht, diesen Prozess von professioneller Hilfe begleiten zu lassen (Mediationsverfahren), denn das ist gut investiertes Geld.

REIBUNGSLOSER ÜBERGANG

Je besser die Planung, desto besser stehen die Chancen für einen reibungslosen und konfliktarmen Übergang. Dann sind Aussagen wie „Der pfuscht mir überhaupt nicht drein, und wenn ich anstehe, kann ich ihn jederzeit anrufen“ ein Zeichen des Erfolges. Unter dem Motto „Das eigene Lebenswerk in die Zukunft führen“ veranstaltet die Firma Obereder den „Obereder/Castrol-Unternehmertag“ (siehe Kasten). Anfragen bzw. Anmeldung an Michaela Rockenbauer – events@obereder-gmbh.at.

„Die meisten Familienunternehmen sehen sich leider erst gegen Ende ihrer Unternehmertätigkeit vor die Aufgabe gestellt, ihre Nachfolge regeln zu müssen“, erklärt Obereder-Geschäftsführer Andreas Obereder. Die Nachfolgeregelung gehöre zu den anspruchvollsten unternehmerischen Aufgaben und Entscheidungen. Sie würden einer langfristigen und systematischen Vorbereitung bedürfen, so Obereder.

„Bei der Übergabe eines Unternehmens spielen auch persönliche Befindlichkeiten eine nicht zu unterschätzende Rolle.“ MICHAELA ROCKENBAUER, OBEREDER

Autor/in:
Wolfgang Bauer
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