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Honda-KI als Lebensretter

30.11.2021

Honda hat soeben sein Programm zur Entwicklung neuer Sicherheitstechnologien vorgestellt. Ziel ist die vollständige Eliminierung von Verkehrsunfällen mit Todesfolge bis zum Jahr 2050.

Durch die Verwendung von KI (Künstliche Intelligenz) und Kommunikationstechnologien strebt Honda die Realisierung einer Gesellschaft an, in der alle Straßenverkehrsteilnehmer eine sorgenfreie Mobilitätsfreiheit genießen können, ohne das Risiko von Verkehrskollisionen eingehen zu müssen. Honda will dafür zwei Schlüsseltechnologien einsetzen. Zum einen die weltweit erste durch künstliche Intelligenz (AI) unterstützte „Intelligent Driver-Assistive Technology“, die Fahrfehler und die damit verbundenen Risiken vermeiden hilft. Die zweite ist die sogenannte „Safe and Sound Network Technology“, welche sämtliche Verkehrsteilnehmer durch Telekommunikation miteinander verbindet, um potenzielle Risiken zu erkennen und Unfälle zu vermeiden, bevor sie entstehen.

Intelligente Assistenten

Honda wird die Einführung seines kürzlich vorgestellten Sicherheits- und Fahrerassistenzsystems Honda Sensing 360 auf alle Modelle erweitern, die bis 2030 in den wichtigen Märkten verkauft werden. Außerdem wird Honda seine Motorraderkennungsfunktion sowie die Funktionen von ADAS (Advanced Driver-Assistance System) erweitern. Zusätzlich wird das Angebot von Schulungstechnologien für Verkehrssicherheit (Honda Safety EdTech) erweitert. Mit diesen Maßnahmen sollen bis 2030 Verkehrsunfälle mit Todesfolge unter Beteiligung von Honda Automobilen oder Motorrädern auf die Hälfte reduziert werden. Mit der „Safe and Sound Technology“ werden Informationen über potenzielle Risiken in der Verkehrsumgebung von Kameras am Straßenrand, Fahrzeugkameras und Smartphones aufgezeichnet und auf einem Server gesammelt. In der Auswertung erkennt das System, welche Verkehrsteilnehmer einem hohen Risiko einer Kollision ausgesetzt sind und ermittelt die am besten geeigneten Informationen zur Unterstützung der Verkehrsteilnehmer. Diese Informationen werden dann auf leicht verständliche Weise an die Fahrzeuglenker, Motorradfahrer und Fußgänger weitergeleitet, sodass diese rechtzeitig  einen Unfall vermeiden können.

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