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Moderne Fahrzeuge sind vernetzt - das verlangt Herstellern einen hohen Entwicklungsaufwand ab.

Japaner hauen sich auf ein Packl

27.04.2021

Toyota, Suzuki, Subaru, Daihatsu und Mazda wollen die Fahrzeugkommunikation künftig gemeinsam entwickeln. Eine Standardisierung von technischen Spezifikationen soll den Implementierungsprozess beschleunigen und mehr Sicherheit und Komfort bei vernetzten Diensten bieten. Toyota liefert die Basistechnologie für die Zusammenarbeit. 

Die Mazda Motor Corporation hat sich mit der Suzuki Motor Corporation, der Subaru Corporation, der Daihatsu Motor und der Toyota Motor Corporation auf die gemeinsame Entwicklung von technischen Spezifikationen für Fahrzeugkommunikationsgeräte verständigt. Zudem wollen die Partner die gemeinsame Nutzung von Kommunikationssystemen fördern. Die Standardisierung soll die Einführung von sichereren und komfortableren vernetzten Services beschleunigen, mit dem Ziel, durch die Vernetzung von Automobilen und Gesellschaft attraktive neue Werte und Dienstleistungen zu schaffen. 

Die Felder Vernetzung, Automatisierung, Sharing und Elektrifizierung (CASE – Connected, Autonomous/Automated, Shared, Electric) sorgen aktuell für große Veränderungen in der Automobilindustrie. Speziell im Bereich Vernetzung werden derzeit rasante Fortschritte hinsichtlich Kommunikation und Daten gemacht, einschließlich Cloud-Services, IoT, Big Data und künstliche Intelligenz. Derzeit entwickeln Automobilhersteller unabhängig voneinander Fahrzeugkommunikationssysteme. Selbst in Fällen, in denen die gleichen Dienste wie etwa Fernsteuerungsfunktionen angeboten werden, verfolgt jedes Unternehmen einen eigenen Ansatz bei der Entwicklung und dem Einsatz entsprechender Ressourcen.

Vernetzte Automobile

Indem die Unternehmen die Entwicklung von Fahrzeugkommunikationssystemen, die die Basis für vernetzte Automobile bilden, künftig gemeinsam angehen, können sie ihren Kunden noch schneller, sicherer und komfortabler vernetzte Dienste anbieten. Die Entwicklung von Anwendungen und Diensten erfolgt individuell von den beteiligten Herstellern. Dies führt zu einer rascheren und effizienteren Entwicklung von Fahrzeugkommunikationssystemen, während sich jeder Hersteller stärker auf die Entwicklung von eigenen Anwendungen und Diensten auf Basis der gemeinsamen Infrastruktur konzentrieren kann. Suzuki, Subaru, Daihatsu und Mazda werden zusammen Systeme für vernetzte Autos der nächsten Generation bauen, die über gemeinsame Spezifikationen für die Verbindung zwischen Fahrzeugen, Netzwerken und der Kommunikationszentrale verfügen. Dazu integrieren sie ihre eigenen Technologien in die von Toyota entwickelten Basistechnologien für die Fahrzeugkommunikation.

Durch die bessere Übertragungsqualität zwischen den Fahrzeugen und der Zentrale für die Fahrzeugkommunikation wird es, so versprechen die beteiligten Unternehmen in einer Aussendung, möglich sein, den Kunden komfortablere vernetzte Dienste anzubieten. Dies betreffe beispielsweise eine bessere Qualität der Anrufe zwischen Servicecenter und Kunden sowie schnellere Verbindungsgeschwindigkeiten. Gleichzeitig werde der Entwicklungsaufwand der einzelnen teilnehmenden Unternehmen reduziert; der Systembetrieb sowie Versions-Upgrades für zusätzliche Funktionen werden vereinfacht. Dies spare zusätzliche Ressourcen wie Einrichtungen und Personal.

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